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Spieletest: Hell-Copter - höllische Heli-Action in 3D

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Actionlastig: Hell-Copter
Actionlastig: Hell-Copter
Ubi Soft und Drago Entertainment präsentieren einen 3D Action Shooter im Simulations-Gewand. Über 20 Einzelmissionen und Multiplayer-Spiele verlangen in Hell-Copter den ganzen Einsatz des Piloten.

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Die Geschichte ist schnell erzählt, da sie jedem gegenwärtig sein sollte: Den großen Weltmächten laufen die Fäden aus der Hand und sie sind den kleinen regionalen Konflikten nicht gewachsen. Deswegen wurde eine Elitetruppe geschaffen, die schnell, verdeckt und unbürokratisch in kleine Krisen eingreift und alles in die vorgesehenen Bahnen lenkt. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle eines Hubschrauberpiloten, der im Sinne der Mächtigen durch die Hölle fliegt.

Die Missionen reichen von relativ einfachen Aufträgen wie "Zerstöre alle Gegner" über konkrete Ziele wie "Orte den Transport mit Nuklearwaffen und schalte ihn aus" bis hin zu Eskortmissionen, wo Geschwindigkeit und Präzision gefragt sind, da dem Zielobjekt kein Haar gekrümmt werden darf. Doch im Endeffekt läuft es bei der Jagd nach Punkten wieder auf den ersten Auftrag hinaus: "Zerstöre alle Gegner".


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Das Einsatzgebiet erstreckt sich über eine mehr oder weniger große Karte, auf der die zu fliegenden Wege indirekt durch unüberquerbare Gebirge vorgegeben sind. Man kann also nicht wirklich von 3D sprechen, da die Flughöhe nur im geringen Maße geändert werden kann. Das erinnert doch sehr an die guten alten Plattformspiele aus dem Automaten - nur eben etwas schöner.

Die Steuerung ist ebenso simpel: Mit einem 4-Tasten-Joystick, wegen der vielen Waffensysteme zu empfehlen, und nur wenigen Tasten der Tastatur lassen sich alle Befehle erteilen und jedes Manöver, ausgenommen ein Looping, fliegen. Absturz ausgeschlossen. Auch das sonstige Flugverhalten ist eher unrealistisch, aber dafür sind die Maschinen leicht zu beherrschen und schließlich steht der Spaß im Vordergrund. Unterschiede im Verhalten zwischen den Hubschraubern gibt es nur in Bezug auf die Geschwindigkeit, mit der die Manöver geflogen werden.


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Drei Helikopter stehen vor jeder Mission zur Auswahl. Der Dragonfly ist eine gute Mischung zwischen Panzerung, Bewaffnung und Geschwindigkeit, aber nicht jeder Auftrag läßt sich mit ihm erfüllen. Der Vulture ist die fliegende Festung, allerdings ist er durch seine Trägheit ein leichtes Ziel für Raketen. Der kleine Scorpio, eigentlich für den zivilen Flug gedacht, ist äußerst beweglich und kann Raketen problemlos ausweichen, aber er verlangt wegen der geringen Panzerung und der schwachen Waffen dem Piloten einiges an Geschick ab.

Ein Problem, daß alle Helikopter gemeinsam haben, ist die Zielaufschaltung, die weitgehend automatisch erfolgt. Fliegt man nur einen Meter zu weit oder kommt in einen komischen Winkel, wird ein neues Ziel gewählt, das meist noch außerhalb der Reichweite der Bordkanonen liegt - das kostet wertvolle Zeit. Für jeden abgeschossenen Gegner bekommt man Punkte, die im nachhinein für die Aufrüstung eingesetzt werden können.


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Voodoo- und Riva TNT-Karten werden gleichermaßen unterstützt. Das macht die Grafik schnell und zaubert nette Explosionen und Lichteffekte auf den Bildschirm, aber die Texturen der Landschaft oder der Gebäude hauen heute niemanden mehr vom Hocker. Die Ansicht ist nur von außen möglich, wobei die "Kamera" um den Flieger rotieren kann, was im Spiel aber wenig Sinn macht. Außerdem macht es die Außenansicht schwierig, sogenannte Goodies einzusammeln, da deren Höhe kaum abzuschätzen ist.

Wer Interesse hat, kann sich die 30 Mbyte große Demo bei Ubi Soft herunterladen .

Fazit:
Hell-Copter ist ein Spiel für "schnell mal zwischendurch". Abheben und schießen auf fast alles was sich bewegt - ohne viel Hirnschmalz und Strategie. Eben mehr Action als Simulation, wo es auf Realitätsnähe nicht so sehr ankommt. Und man bedenke immer: Die Piloten über dem Balkan haben nach dem Game Over keinen neuen Versuch...



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