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Diamond liefert neue Grafikkarten aus

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Im Laufe dieser bzw. nächster Woche will Diamond die auf der CeBIT vorgestellten neuen Grafikkarten ausliefern, die auf den neuen Grafikchips von S3 und NVIDIA basieren und einiges an Grafikleistung versprechen.

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Texturspeicher satt
Texturspeicher satt
Stealth III S540:
Das Herz der neuen Diamond Stealth III S540 ist ein mit 143 MHz getakteter, leistungsfähiger Savage4 Grafikchip von S3, der neben AGP4X Unterstützung sowohl hohe 3D-Leistung und Qualität als auch hochwertige hardwarebeschleunigte DVD-Wiedergabe verspricht. Die Karte kommt dabei in zwei Varianten auf den Markt, die Stealth III S540 ist primär an anspruchsvolle Spielefans gerichtet und ist mit 32 MByte bestückt - in Kombination mit 32-bit Rendering und der immer größeren Unterstützung findenden S3s Texturkompression "S3TC" dürfte Diamond damit eine Karte bieten, an die in Sachen Texturspeicher kaum ein Konkurrent heranreicht und in Verindung mit den OpenGL-Treibern sogar für semiprofessionelle Grafiker interessant ist.

Gegen einen geringen Versandkostenaufschlag sollen Käufer der Karte, zumindest in den USA, aus sechs verschiedenen, aktuellen Spielen (Vollversionen) zwei auswählen können und ihre Softwarebundle damit selbst bestimmen können.

Das etwas kleinere, preiswertere Modell mit 16 MByte SDRAM, die Stealth III S540, wird nur an OEMs und PC-Hersteller geliefert. Die Stealth III S540 soll ab nächster Woche zunächst an den US-Einzelhandel ausgeliefert werden und 130 US-Dollar kosten.

Diamonds Flagschiff
Diamonds Flagschiff
Viper 770:
Die ebenfalls neue Diamond Viper 770 Grafikkarte ist mit NVIDIAs neuestem Grafikchip ausgestattet, dem Riva TNT2. Mit 125 MHz fährt Diamond hier, aus guten Gründen, auf der sicheren Seite und bietet kein von Hause aus übertaktetes Produkt, was der Lebensdauer der Karte zu Gute kommen dürfte. Für Mutige wird Diamond dennoch ein komfortables Werkzeug zum Übertaken mitliefern. Dem NVIDIA Lobgesang auf die TNT2-Leistung dürfte aber erst die Viper 770 Ultra mit einem auf 150 MHz getakteten TNT2 gerecht werden, die jedoch etwas später kommt.

Beide neuen Viper Karten bieten AGP4X, DVD-Beschleunigung, 32-bit Rendering und einen mit 32 MByte ebenfalls recht großen Texturspeicher, allerdings ohne S3TC Texturkompression. Sowohl die Viper 770 als auch die 770 Ultra richten sich an den anspruchsvollen Anwender und Spieler und bieten höchste Grafikleistung. Während die Viper 770 noch in dieser Woche an den Handel und OEMs verschickt werden und 200 US-Dollar kosten soll, läßt die höher getaktete Viper 770 Ultra noch bis Ende des Monats auf sich warten und kostet mit 250 US-Dollar etwas mehr, bietet dafür aber auch mehr Leistung.

Auch bei den Viper 770 Karten können sich Käufer zwei Spiele auswählen und zuschicken lassen, erhalten aber zusätzlich noch zwei weitere Spielevollversionen.

Alle neuen Diamond Grafikkarten werden mit Treibern für Windows 95, Windows 98 und Windows NT ausgeliefert, darunter befinden sich auch OpenGL ICD Treiber. Die zusätzlich beiliegenden InControl Tools 99 sollen zahlreiche Einstell- und Optimierungsmöglichkeiten bieten, die jetzt per integriertem "Update Wizard" sogar automatisch die jeweils neuesten Treiberversionen für Diamond-Produkte aus dem Internet laden und installieren.



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