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Cosm - Distributed Computing erreicht neue Stufe

Artikel veröffentlicht am ,

Adam Beberg, der Gründer von Distributed.net , hat sich laut einem Bericht von Wired einem neuen Projekt namens Cosm zugewandt, das die Ausnutzung der brachliegender Rechenleistung von Millionen Internetnutzern auf eine neue Stufe heben soll.

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Während Distributed.net versucht, spezielle Probleme, beispielsweise Kryptoverfahren per Brute-Force knacken, mit eigens dafür entwickelten Client-Programmen und mit Hilfe der brachliegenden Computerleistung von möglichst vielen Teilnehmern zu lösen, will Beberg einen Schritt weiter gehen. So soll sein neuestes Projekt "Cosm" Software-Protokolle für wirklich umfangreiches verteiltes Berechnen über das Internet bieten, das es ermöglicht, Software auf der Teilnehmerseite möglichst flexibel zu gestalten, um diese automatisch an alle möglichen Aufgaben anpassen zu können.

"Im Grunde genommen soll es Leuten ermöglicht werden, Code zu schreiben, der als Projekt ins System gepackt werden kann. Cosm wird anschließend die Verteilungsarbeit leisten und die Ergebnisse empfangen", so Beberg gegenüber Wired. Distributed.net wird unterdessen ohne Beberg von den verbleibenden Mitgliedern weitergeführt.

Denkbar wären rechenintensive Aufgaben wie Chip-Design, Berechnung computergenerierter Filme, Wettervorhersagen und sonstige Simulationen. Damit würde erstmals auch kleineren oder finanzschwachen Organisationen, Firmen, Universitäten und Privatpersonen die benötigte Rechenleistung zur Verfügung stehen und die Ära des Supercomputings ins Wohnzimmer einziehen. Und nicht nur in eines, sondern in zigtausende Wohnzimmer, in denen eingeschaltete Rechner gemeinsam im Hintergrund arbeiten und nicht nur sinnlos Strom verbrauchen.

Kommentar:
Grundsätzlich stellt sich bei dieser Idee die Frage nach der ökonomischen Vernunft: Wird die zur Verfügung gestellte Rechenzeit nach einem Punktemodell honoriert, sind Besitzer schnellerer Computer oder eigener Computernetze wahrscheinlich die einzigen, deren Einsatz honoriert wird - der Einzelne bekommt nicht einmal einen warmen Händedruck.

So dürfte die Hilfsbereitschaft der Teilnehmer bei kommerziellen Projekten seine Grenzen haben. Andererseits sind altruistische Motive gelegentlich auch motivierend: Das gute Gefühl an etwas Größerem teilzunehmen und sich einbringen zu können, ohne viel dafür tun zu steht bei ehrenamtlichen Tätigkeiten auch im Vordergrund.



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