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Compaqs CEO gibt überraschend auf

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Eckard Pfeiffer
Eckard Pfeiffer
Mit seinem überraschenden und unfreiwilligen Rücktritt hat Compaq-Chef Eckard Pfeiffer die Computerindustrie geschockt und gleichzeitig die Führungsspitze des Weltkonzerns zum Nachdenken über Stukturveränderungen des weltgrößten Computerherstellers gebracht.

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Auch Finanzchef Earl Mason mußte zurücktreten. Bis ein neuer Vorstandsvorsitzender gefunden ist, wird ein dreiköpfiges Komittee aus dem Vorstand das Unternehmen leiten.

Obwohl vom Führungsstab keine offizielle Stellungsnahme zu Pfeiffers Rücktritt veröffentlicht wurde, ließen Topmanager von Compaq durchblicken, daß notwendige Reformen nicht schnell genug durchgeführt wurden.

Die Rücktritte schließen an die alamierenden Quartalsergebnisse an, die Compaq Anfang April ankündigen mußte und die angesichts des boomenden Marktes weniger auf äußere Einflüsse sondern besonders auf die Kostenstruktur des Konzerns zurückzuführen sind.

Kommentar:

Einen Konzern zum Direktvermarkter zu machen dürfte auch einem neuen CEO schwerfallen, während ein Umstellen der Produktion weg von vorproduzieren Geräten hin zu PCs, die nach Kundenwünschen gebaut werden, leichter fallen dürfte.

Die aufgrund der Verkaufserfolge der 1000 US$-PCs sinkenden Margen betreffen alle Hersteller - besonders aber diejenigen, deren Vertriebssytem Zwischen- und Einzelhändler vorsieht wie es bei Compaq der Fall ist.

Die Gefahr des Preisverfalls, der vorproduzierte Systeme entwertet, dürfte mit dem build-to-order-Prinzip ebenfalls abgemildert werden, doch zunächst muß Compaq seine Rolle im Markt neu definieren.



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