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Telekom - Umsatzeinbußen und zweiter Börsengang

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Die Deutsche Telekom AG mußte heute einen Umsatzrückgang um 1,2 Milliarden DM auf 16,1 Milliarden DM im ersten Quartal verglichen mit dem Vorjahr bekanntgeben. Der Grund für den Umsatzrückgang ist in der verschärften Wettbewerbssituation zu suchen. So konzentrierte sich der Rückgang im Wesentlichen auf Verbindungsentgelte im Fern- und Auslandsbereich. Demgegenüber stehen Kosteneinsparungen von rund 600 Millionen DM und eine Verbesserung des Beteiligungsergebnisses von rund 250 Millionen DM.

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Außerdem hat die Deutsche Telekom AG die am 19. Januar 1999 bekanntgegebene Prüfung ihres Kapitalbedarfs aufgrund potentieller Investitionsmöglichkeiten auf dem internationalen Telekommunikationsmarkt abgeschlossen. Als Ergebnis hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates am Abend des 14. April 1999 beschlossen, eine Kapitalerhöhung durchzuführen.

Mit Hilfe dieser Kapitalerhöhung soll die Strategie des Vorstandes der Deutschen Telekom, die führende Position des Unternehmens in der sich in Europa und weltweit rasch wandelnden Telekommunikationsbranche zu stärken, finanziell unterlegt werden. Die Emission wird voraussichtlich noch vor dem Sommer 1999 durchgeführt.

Die Deutsche Telekom AG verfügt gemäß Satzung noch über ein genehmigtes Kapital von 286,3 Millionen Stückaktien, dessen Inanspruchnahme bis zum Jahresende 1999 möglich ist. In welchem Umfang dieses genehmigte Kapital im Rahmen des zweiten Börsenganges, innerhalb dessen auch ein Mitarbeiterprogramm vorgesehen ist, in Anspruch genommen wird, ist bislang noch nicht entschieden.

Wie bereits beim ersten Börsengang der Deutschen Telekom im November 1996 ist geplant, Privatanlegern wiederum Incentives zukommen zu lassen. Diese werden jedoch nicht mit einer Registrierung wie damals im Rahmen des Aktien-Informations-Forums verbunden sein. Weitere Details zur Struktur der Emission wird die Deutsche Telekom Anfang Mai veröffentlichen.

Der zweite Börsengang ist als Bezugsrechtsemission geplant. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, daß die Bundesregierung und die Kreditanstalt für Wiederaufbau dem Vorstand der Deutschen Telekom mitgeteilt haben, daß sie die ihnen zustehenden Bezugsrechte nicht ausüben werden.

Globale Koordinatoren des die Emission begleitenden Bankenkonsortiums sind die Deutsche Bank, Dresdner Kleinwort Benson und Goldman Sachs benannt worden. ABN AMRO Rothschild wird die Deutsche Telekom im Rahmen der Emission beraten.



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