Neuer Studiengang Bioinformatik

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Der Akademische Senat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat die Einführung des neuen Studiengangs Bioinformatik beschlossen und beim Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt seine Einführung zum Wintersemester 1999/2000 beantragt.

Die Regelstudienzeit für diese universitäre Ausbildung zum Diplom-Bioinformatiker beträgt neun Semester, vier Semester Grundstudium und fünf Semester Hauptstudium, deren letztes für Fachprüfungen und die Anfertigung der Diplomarbeit vorgesehen ist. Dabei sollen die Studierenden in den Numerus Clausus-Fächern Biochemie, Biologie und Pharmazie/Biotechnologie die regulären Vorlesungen und Seminare dieser Fachbereiche frequentieren, während für Mathematik und Chemie eigene Lehrveranstaltungen erarbeitet werden.

Insbesonders für mittelständische Unternehmen im Bereich der Biotechnologie sowie für die pharmazeutische und chemische Industrie, für die Automatisierungstechnik, Mikrosystemtechnik und für Großforschungseinrichtungen soll dem neuen Studiengang eine wesentliche Bedeutung zukommen.

Inzwischen hat sich in Halle eine erste Bioinformatik-Firma, in nächster Nähe zur Universität, im Biozentrum am Weinbergweg, angesiedelt. Schwerpunkt der Firmenarbeit ist - neben anwendungsorientierter biotechnologischer Forschung und Entwicklungen im medizinischen Bereich - die Molekulare Bioinformatik. Außerdem bietet die Firma für die Bioinformatik-Studentinnen und -Studenten in Halle Praktikumsplätze und ggf. Teilzeit-Arbeitsplätze an, so daß in enger Verzahnung mit angewandter industrieller Forschung das im Studium erlernte Wissen praktisch umgesetzt werden kann.

Die Konzeption des interdisziplinären Studienganges Bioinformatik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erfolgte unter Federführung des Fachbereichs Mathematik und Informatik im Zusammenwirken mit den Fachbereichen Biochemie/Biotechnologie, Biologie, Chemie und Pharmazie mit dem halleschen Biozentrum.

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