Eingabe gegen Spam beim Europa-Parlament

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Der Verband der deutschen Internet-Wirtschaft, eco, und die HRP Unternehmensberatung haben eine offizielle Eingabe an das Europa-Parlament gerichtet, um den Versand von Massenmailings über das Internet, sogenanntes Spamming, zu unterbinden.

Andernfalls sei zu befürchten, daß die elektronischen Briefkästen von Verbrauchern und Firmen künftig durch eine Flut von Werbesendungen derartig belastet würden, daß die Akzeptanz des Internet als Kommunikationsmedium insgesamt gefährdet sei.

Um diese Entwicklung zu verhindern, fordert der Verband der deutschen Internet-Wirtschaft Änderungen am Artikel 7 der geplanten EU-Richtlinie zum Electronic Commerce. Der aktuelle Richtlinienvorschlag sieht vor, daß künftig unverlangt versandte E-Mail-Werbung erlaubt sein soll, sofern sie als Werbung gekennzeichnet ist.

Der deutsche Verband wendet sich nicht generell gegen Werbemails via Internet, sondern schlägt vor, ausschließlich E-Mail-Werbung zuzulassen, die der Empfänger selbst verlangt hat. Experten sprechen von einem sogenannten Opt-In-Verfahren.

Werbung per E-Mail ist nach einer Untersuchung der Unternehmensberatung mit allen bisher bekannten Formen des Direktmarketings unvergleichbar, da die Kosten für den Versender mindestens um den Faktor 1000 niedriger sind als bei allen herkömmlichen Verfahren. Dadurch gibt es faktisch kein ökonomisches Regulativ mehr, das die Anzahl der Werbesendungen begrenzt. So kostet der Versand von 30 Millionen Werbe-Mails nach Angaben von HRP nur rund 10.000 DM.

Die Eingabe an das EU-Parlament ist im Internet einsehbar.

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