Internet aus dem All
Die Teles AG will ab Mitte 1999 für den Massenmarkt einen flächendeckenden Breitband-Internetdienst via Satelliten-Kommunikation namens "skyDSL" anbieten.
Den skyDSL-Dienst soll jeder Internet-Teilnehmer in Europa nutzen können. Dazu wird nach Angaben des Herstellers lediglich eine kleine Parabol-Antenne (ab 30 cm Durchmesser), benötigt, die entweder über eine interne skyDSL-Karte oder über eine skyDSL-Box (Anschluß per USB-, SCSI- oder Ethernet-Schnittstelle) an den Windows-PC angeschlossen wird.
Lokale Netzwerke (LAN) sollen direkt über die Ethernet-Schnittstelle der skyDSL-Box angebunden zu werden können. In jedem Fall stehen Downloadbandbreiten bis über 2 Mbit/s zur Verfügung. Für den Rückkanal muß man jedoch weiterhin auf das Telefon zurückgreifen.
Der skyDSL-Dienst wird über die Teles Tochter Strato angeboten und soll pauschal 100,- DM im Monat kosten. Die skyDSL-Hard und -Software sowie ein noch nicht festgelegtes Kontingent freier Onlinezeit und kostenlosen Datenvolumens sind darin enthalten.
Die Satellitenübertragung des skyDSL-Dienstes erfolgt in Kooperation mit dem Satellitenbetreiber Eutelsat. Die Übertragungskapazität ist zunächst für 100.000 Internet-Teilnehmer ausgelegt, soll aber kurzfristig erweiterbar sein. Teles führt zur Zeit auch Verhandlungen über die Einbeziehung der d-Boxen der Kirch-Gruppe in den skyDSL-Dienst.
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