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Will Telekom Ortsgespräche verteuern?

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Nachdem die Regulierungsbehörde (RegTP) den Versuch der Telekom, zukünftig Ortsgespräche in der Nacht im Minutentakt für 3 Pf abzurechnen, unterbunden hatte, versucht selbige Telefongesellschaft nun mit einem Minutenpreis von 4 Pf die Entscheider der RegTP gnädig zu stimmen.

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Von April an sollen Ortsgespräche ab 21 Uhr dann im Minutentakt abgerechnet werden. Bislang kosteten 240 Sekunden zwölf Pfennige, was rechnerisch 3 Pfennig die Minute bedeutet. Nun will die Telekom diesen Preis auf 4 Pfennig die Minute im 60-Sekunden-Takt "senken".

Kommentar:
Es hätte alles so einfach sein können: Die RegTP verbietet der Telekom, pro Minute 3 Pf zu verlangen. Aber anstelle die Begründung der RegTP zu beherzigen, keine Dumpingpreise zu verlangen, bei denen private Anbieter aufgrund der Interconnection- und Inkassogebühren nicht mithalten können, will man nun die Preise erhöhen.

Die übliche PR-Taktik der Telekom, Preiserhöhungen als Preissenkungen zu verkaufen, ist langsam überholt. Der Kunde hat - trotz Deregulierung aber dennoch keine Chance, bei einem positiven Bescheid der RegTP der Preiserhöhung auszuweichen.

Warum die Telekom unbedingt beim Mondscheintarif vom Zeittakt Abschied nehmen will, läßt sich logisch nicht nachvollziehen, droht dem Ex-Monopolisten doch gerade im Ortsnetz keine private Konkurrenz. Das 4-Pfennig-Unterfangen trägt zumindest deutliche Züge einer Trotzreaktion.



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