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AOL - Pauschaltarif noch 1999

Artikel veröffentlicht am , Falk Lüke

Auf der CeBIT hat AOL Europe der europäischen Providerkonkurrenz heute eine Kampfansage gemacht.

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Andreas Schmidt, President und Chief Executive Officer (CEO) von AOL Europe, hat anläßlich einer Pressekonferenz seines Unternehmens zum Auftakt der CeBIT in Hannover neben einer starken Konzentrierung auf die einzelnen Länder auch massive Marketingaktionen angekündigt, um AOL in der Öffentlichkeit zum Synonym für Online und Internet zu machen.

Eine der wichtigsten Ankündigungen war, daß AOL im Laufe des Jahres mit einen Pauschaltarif neue Kunden gewinnen will. Darin enthalten sind jedoch keine Telefongebühren. Ab wann AOL eine Flatrate im landläufigen Sinne bieten kann, steht in den Sternen.

"Politik und Wirtschaft bleiben aufgefordert, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Europa sein Potential als wettbewerbsfähige und moderne, auf das Internet und die Informationsgesellschaft ausgerichtete Wirtschaftsmacht im internationalen Wettbewerb ausschöpfen kann", fordert Schmidt.

Das Unternehmen will seine Führungsrolle dynamisch ausbauen und die Online-Entwicklung in Europa analog zu der in den USA beschleunigen. AOL Europe will aus diesem Grunde umfassende Internet-Portale aufbauen und den eCommerce-Bereich stark erweitern. Dieser Wachstumsstrategie stünden in Deutschland jedoch überproportional hohe Telefonkosten im Ortsbereich entgegen. Dies wurde von den meisten Internetfirmen auf der CeBIT bemängeln.

AOL Europe will bis zum Jahre 2002 zehn Millionen Haushalte in Europa online bringen. Zur Zeit sind 2,6 Millionen Haushalte AOL-Kunden. Der aktuelle Marktanteil wird mit 25 Prozent beziffert und soll sich in drei Jahren auf 30 Prozent erhöhen. Der Onlinedienst will in allen europäischen Ländern der führende Online-Dienst werden und sich an die Spitze der Internet-Portale setzen.

AOL und CompuServe sollen in Zukunft von einer einheitlichen Infrastruktur profitieren, jedoch weiterhin verschiedene Zielgruppen ansprechen und verschiedene Inhalte bieten.

Kommentar:
Ob der bisher eher stiefmütterlich behandelte Profidienst CompuServe auch mit entsprechenden Mitteln für Inhalte ausgestattet wird und mehr als nur die Unkosten einfahren kann, muß sich erst zeigen. Viele fürchten, daß CompuServe noch mehr zum Mauerblümchen verkommen könnte.



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