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Telekom startet ADSL

Artikel veröffentlicht am , sj

Als erster Netzbetreiber in Deutschland bietet die Deutsche Telekom ihren Kunden ab April mit T-DSL einen breitbandigen Internetzugang auf DSL-Basis an.

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Das Angebot steht zunächst professionellen Nutzern zur Verfügung. Im Juli 1999 ist der Vermarktungsstart für das T-DSL-Privatkundenangebot - der sogenannte Fast Internetanschluß - vorgesehen. Mit der Bereitstellung der ADSL-Technologie in 43 Ortsnetzen bis Ende 1999 werden von der Deutschen Telekom im ersten Schritt die Voraussetzungen für 100.000 Kundenanschlüsse geschaffen.

Die Möglichkeiten von T-DSL werden konsequent für den breitbandigen Zugang zu T-Online genutzt. Mit T-Online Speed 50 und T-Online Speed 100 führt die Deutsche Telekom im Juli die ersten Breitbandangebote für T-Online-Nutzer ein. Der T-Online Speed 50-Kunde surft mit 768 Kilobit pro Sekunde für einen monatlichen Grundpreis von 99 Mark und mit 50 Freistunden. T-Online Speed 100 beinhaltet bei gleicher Zugangsgeschwindigkeit 100 Freistunden zu einem monatlichen Grundentgelt von 149 Mark. Dazu kommt das Entgelt für ein Paket aus ISDN-Standard- und T-DSL-Anschluß zu einem Monatspreis von 98 Mark.

Im Geschäftskundenbereich werden Bandbreiten-Kombinationen zwischen 1,5 Mbit/s und sechs Mbit/s downstream sowie 160 kBit/s und 576 kBit/s upstream angeboten. Neben dem einmaligen Bereitstellungsentgelt zahlt der Kunde für die monatliche Nutzung entsprechend seiner durchschnittlich genutzten Bandbreite. Bei T-Net ATM werden ADSL-basierte Produkte innerhalb von ATM-Access als Wählverbindungen und bei ATM-Solution als Wählverbindung sowie auch als permanente Verbindung realisiert. Das Preiskonzept orientiert sich am bestehenden Modell für T-Net ATM und beinhaltet neben dem einmaligen Bereitstellungspreis ein monatliches Grundentgeld sowie Preise für die Verbindungen.

Auf der CeBIT '99 erfolgt eine breite Anwendungspräsentation, dabei steht auch der Vorteil der ADSL Zugangstechnologie, die kostengünstige breitbandige Anbindung kleiner und mittlerer Unternehmen zum Versenden großer Datenvolumina, im Vordergrund.

Kommentar:
Wenn die angegebenen Preise für den Privatkundenbereich tatsächlich in dieser Form realisiert werden, kommt das Angebot einer Bandbreiten-Revolution gleich. Läßt man die Grundgebühr für den Anschluß außer acht, kostet die T-Online-ADSL Minute nur noch zwischen 2,5 und 3,3 Pfennig, und das bei mehr als 10facher Bandbreite gegenüber ISDN. Man muß jedoch noch den Kauf oder die Miete eines ADSL-Modems beachten, zusammen mit der hohen ADSL-Grundgebühr ist der Preisvorteil dann schon wieder nicht mehr existent - das Argument der vielfachen Bandbreite bleibt hingegen bestehen. Das könnte aber auch das größte Problem darstellen: kein Backbone außer vielleicht ein kleiner Teil des Telekom-Backbones kann die Zugriffe tausender oder gar zigtausender Highspeed-Surfer auch nur annähernd verarbeiten - die Konsequenz wird im Endeffekt wohl ein außerhalb des Telekombackbones für alle langsameres Internet werden. Ob und zu welchen Konditionen alle anderen Internetprovider auch ADSL-Einwahlknoten bereitstellen können, ist zudem noch nicht endgültig geklärt - bleibt das ADSL-Telekomangebot aber allein auf dem Markt, werden sich viele Provider wohl sehr warm anziehen müssen.



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