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Intels Pentium MMX wird heißer

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Laut dem amerikanischen Newsletter Microprocessor Report wird Intel bald eine spezielle Variante des mittlerweile schon etwas betagten Pentium MMX Prozessors fertigen, die wesentlich robuster gegenüber höheren Betriebstemperaturen ist, als herkömmliche Pentium I oder II/III Prozessoren.

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Zu den Einsatzgebieten des mit 166MHz getakteten "Extended Temperature Pentium Processor with MMX Technology" (ETPPMT) sollen sowohl industrielle Anlagen als auch die Automobilelektronik gehören.

Der Einstieg in den Embedded-Systems-Markt soll durch die Vielzahl von Programmierern für Intel-Plattformen und zahllose bereits vorhandene Entwicklungstools gelingen. Ford soll einer der ersten Kunden sein, der den neuen Pentium MMX einsetzen will.

Technisch unterscheidet sich der für hohe Umgebungstemperaturen ausgelegte Pentium MMX Prozessor nur im Material- und Gehäuseaufbau - der Befehlssatz entspricht dem des normalen Pentium MMX Prozessors.

Gefertigt wird der neue Pentium MMX in 0,25-Micron-Technik und befindet sich in einem "Plastic Ball- Grid-Array Package" mit einer knapp bemessenen Seitenlänge von 14 mm.

Bei Temperaturen zwischen -40 Grad und 85 Grad Celsius soll die CPU funktionieren. Die Gehäusetemperatur darf allerdings 115 Grad Celsius nicht übersteigen.

Die Spannungsaufnahme liegt laut Intel zwischen 2,3 und max. 4,1 Watt.

Der ETPPMT soll im zweiten Quartal '99 zu einem Preis von knapp 50 US-Dollar ab 1000 Stück verfügbar sein.

Damit kostet er immer noch wesentlich mehr als die etablierte Konkurrenz aus dem Embedded-Systems-Lager.

Doch Windows/Intel-Kompatibilität hat eben ihren Preis - viele Kunden werden den Mehrpreis zahlen, um Windows oder Linux einsetzen zu können.



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