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Reg TP verbietet Telekom günstigen Ortstarif

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Nach einem Bericht der Wirtschaftzeitung Handelsblatt darf die Deutsche Telekom AG ihre Ortstarife nicht wie geplant auf 3 Pfennig pro Minute in der Zeit zwischen 21 und 6 Uhr senken. Die Telekom hatte beantragt, die Taktung so zu ändern, daß in dieser Zeit Gespäche ab 3 Pfennig möglich werden. Zur Zeit liegen die Gebühren nur rechnerisch bei 3 Pfennig die Minute, sind aber durch die längere Taktung im Endeffekt höher.

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Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) bezeichnete den Preis als Dumping, schreibt das Blatt weiter. Heute soll Klaus-Dieter Scheurle - Präsident der Regulierungsbehörde - offiziell verkünden, daß der Preisantrag der Telekom AG nicht genehmigt wird. Erlaubt wird dem Telekommunikationsriesen hingegen der Preis von 6 Pfennig die Minute für Ferngespräche zwischen 21 und 6 Uhr.

Abgelehnt wurde der Antrag aufgrund den Interconnectiongebühren (IC), die für Drittanbieter zur Zeit bei 2,48 Pfennig liegen. Die zusätzlich entstehenden Kosten für Abrechnung und Vermittlung würden keinen kostendeckenden Preis von 3 Pfennig pro Minute zulassen und deshalb Dritte benachteiligen.

Kommentar:
Die Argumentation der Regulierungsbehörde gegen die Tarifsenkung ist mit Sicherheit nicht falsch. Die Ablehung sollte allerdings Anlaß geben, über die festgesetzten Gebühren insgesamt nachzudenken.

Schon zwei Jahre nach der Liberalisierung des Telefonmarktes ist noch keine bundesweite Ortsnetz-Alternative in Sicht. Der Telekom AG nun eine Senkung der Tarife auf 3 Pfennig zu verbieten, scheint im Hinblick auf die gewünschten Entfaltung der Internetnutzung als grober Fehler.

Offensichtlich hat sich die Telekom AG durch zu hohe Inkassogebühren weitere Tarifsenkungen erst einmal verbaut - zumindest solange, wie die IC-Gebühren in der aktuellen Höhe festliegen. Die Telekom AG wollte vor einigen Wochen die Inkassogebühren sogar noch erhöhen.



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