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Verbessertes Verkehrssystem zu CeBIT

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Die Deutsche Messe AG will die Verkehrsinfrastruktur zur CeBIT 99 deutlich verbessert haben. Nicht nur das Messegelände selbst habe an Qualität gewonnen, auch die Verkehrsinfrastruktur im Großraum Hannover wurde mit Blick auf die EXPO 2000 erheblich ausgebaut, so die Messe. "Moderne Verkehrsleitsysteme" lenken die mit dem Pkw anreisenden CeBIT-Besucher vom 18. bis 24. März zum Messegelände. Das weltweit größte Parkleitsystem steuert erstmals die Parkplatzzuweisung am Gelände.

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Moderne Verkehrsleitsysteme wie Wechselwegweisung und Verkehrsbeeinflussungsanlage kommen bereits bei der Messeanfahrt auf den Autobahnen A2 und A7 zum Einsatz. Mit dieser flexibel schaltbaren Technik wird den Verkehrsteilnehmern unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrsdichte die jeweils effizienteste Fahrroute zum Messegelände und zurück angezeigt. Erstmals können Messebesucher von der Autobahn A2 aus Richtung Dortmund am Autobahnkreuz Hannover-Buchholz zweispurig auf den Messeschnellweg abbiegen. Der Schnellweg kann morgens aus Richtung Norden sechsspurig als Einbahnstraße bis zum Messegelände genutzt werden. Abends führt diese Einbahnstraße vom Messegelände zurück in Richtung Norden. Bei der Anreise aus Richtung Norden können die Verkehrsteilnehmer auf dem Messeschnellweg vor dem Kreuzungsbereich "Pferdeturm" in einem speziell ausgeschilderten Überleitungsbereich die Fahrspur entsprechend dem gewünschten Fahrziel (Parkplätze im Norden, Osten, Süden oder Westen) wechseln. Nach der zweispurigen Abfahrt vom Messeschnellweg zu den nördlichen Parkplätzen stehen auf der Nordspange erstmals vier statt bisher zwei Fahrspuren zur Verfügung. Die Verkehrsführung wird auf dieser Strecke durch elektronische Fahrstreifensignalisierungen über den Fahrbahnen unterstützt.

Im Norden der Halle 1 steht ein neues vierstöckiges Parkhaus mit rund 3 500 weiteren Parkplätzen zur Verfügung. Neu ist auch eine weiter südlich gelegene zusätzliche Direktausfahrt vom Messeschnellweg zum östlichen Parkdeck unter der Halle 1.

Auch für die aus dem Süden anreisenden Verkehrsteilnehmer wurden verbesserte Bedingungen geschaffen. Die direkte Zufahrt zu den Parkplätzen Süd 4 und Süd 5 wurde zweispurig ausgebaut. Im Südosten des Messegeländes wurde der neue Parkplatz Süd 6 mit Zufahrten von der A 37 und der B 443 für 10 000 Pkw angelegt. Von hier aus gibt es einen kostenlosen Bus-Shuttle, der in wenigen Minuten direkt zum Ausstellungsgelände fährt.

Rund um das Messegelände stehen zur CeBIT 99 insgesamt etwa 45 000 Parkplätze zur Verfügung. Wer sich bereits vor Fahrtantritt ausführlich über die aktuelle An- und Abfahrt- oder Parksituation informieren möchte, findet diese Hinweise im Internet unter "www.move.hannover.de". Darüber hinaus gibt es aktuelle Verkehrsmeldungen über die Lage rund um das Messegelände bei den Messeverkehrssendern "NDR-Radio Niedersachsen" (90,9 MHz), "Hit Radio Antenne" (103,8 MHz) und "Radio ffn" (101,9 MHz).

Nicht nur Autofahrer, auch Messebesucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, erfahren Verbesserungen. Erstmalig gelten alle CeBIT-Eintrittsausweise gleichzeitig als Fahrkarte für die Deutsche Bahn AG (2. Klasse), die üstra und RegioBus im gesamten GVH-Verkehrsgebiet, also in der Stadt und im Landkreis Hannover. Darüber hinaus hat die üstra ihre Kapazitäten aufgestockt. Die Stadtbahnen zum Messegelände (Linien 8, 18 und E) fahren erstmals als "Vier-Wagen-Züge".

Kommentar:
Wer das Verkehrschaos rund um die CeBIT, vor allem am ersten Messetag, schon einmal erleben durfte, kann sich ausmalen, wozu die "schöne neue Technikwelt" führen wird. Selbst wer auf die Öffentlichen setzte, saß im vergangen Jahr im Stau fest. Erfahrene Messebesucher wissen aber, daß sich im Laufe der Messe die Situation zumeist bessert und zur Hannover Messe zumeist reibungslos läuft.

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