Sony schließt weltweit 15 Fabriken, entläßt 17000
Aufgrund der annähernden Marktsättigung im Elektronikbereich und der damit verbundenden Rückgänge der Gewinne wird Sony weltweit den Konzern straffen und umstrukturieren, wie das Handelsblatt berichtete. So soll bis März 2003 die Anzahl der Produktionsstätten von 70 auf 55 verringert werden. Um welche es sich handelt, wurde bislang nicht bekannt. Im Rahmen der Restrukturierung werden von derzeit 170.000 Sony-Arbeitsplätzen 10 Prozent abgebaut - etwa 17.000 Angestellte verlieren ihre Jobs. Ein Ausweg könnte in einem Einstellungsstop für neue Arbeitskräfte gefunden werden, doch davon dürften nur wenige Angestellte profitieren.
Wie das Handelsblatt weiter berichtete, soll die Fernsehproduktion in Fellbach bei Stuttgart bis zum Jahresende geschlossen werden. Die Fertigung soll nach Großbritannien oder Spanien verlagert werden.
Damit wird Sony seine einzige Fertigungsstätte in Deutschland aufgeben. Der Tokioter Aktienmarkt hat auf die Ankündigung von Sony erwartungsgemäß positiv geantwortet. Auch in Frankfurt stiegen Sony-Aktien um 6,9 Prozent auf 88,30 Euro.
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