Runde 2 - AOL vs. T-Online

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Vor dem Hamburger Landgericht hat AOL gestern Klage gegen die Telekom-Tochter T-Online eingereicht, mit dem Ziel, den neuen T-Online-Tarif (6 Pfennig pro Minute) per einstweiliger Verfügung zu stoppen.

AOL hat bereits eine Beschwerde bei der EU-Kommission gegen die Tarifstruktur eingereicht und hofft, so die Verquickung von T-Online- und Telefongebühren zu verhindern. Nach Ansicht von AOL versuche die Telekom, sich so dem Markt zu entziehen. Telekom-Chef Ron Sommer belächelte den Vorstoß von AOL als schlechten Scherz.

T-Online hatte bereits im Januar angekündigt, zum 1. April die T-Online-Gebühren auf 6 Pfennig die Minute zu senken. T-Online wäre dann tagsüber billiger als ein normales Ortsgespräch, das anfällt, wenn man sich über einen herkömmlichen Provider einwählt.

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