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Massenentlassungen bei Siemens im I+K-Bereich

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Die Verantwortlichen des Geschäftsbereich Information and Communications Products (ICP) der Siemens AG haben heute die Mitarbeiter in einer internen Mitteilung von geplanten Massenentlassungen in Kenntnis gesetzt. Das berichtet die Fachzeitschrift Computerwoche. Alle 1130 Kündigungen betreffen Beschäftigte in Deutschland. Weltweit arbeiten im Computer-Systems-Bereich der Siemens AG rund 8.000 Angestellte.

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In Paderborn werden demnach von den insgesamt 1.800 Computer-Systems-Angestellten 300 ihre Arbeit verlieren. In München müssen 350 Mitarbeiter gehen, in Augsburg 180. Die restlichen 300 Entlassungen verteilen sich auf kleinere Standorte in Deutschland. Die Siemens-Verantwortlichen schreiben in der internen Mitteilung: "Die Verbesserung unserer Kostensituation ist nicht ohne Personalreduzierungen möglich. Davon werden alle Funktionen unseres Geschäfts betroffen sein - also Administration, Forschung und Entwicklung, Produktion, Marketing, Logistik und Vertrieb."

Wie die Computerwoche weiter berichtet, kommen die als "Sofortmaßnahmen" bezeichneten Entlassungen zu einem Zeitpunkt, zu dem sich das Computergeschäft der Siemens AG nach den Worten von ICP-Pressesprecher Andreas Fischer erfreulich entwickelt. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verbuchte das Unternehmen in allen Computersegmenten - PCs, Intel-, Unix- und BS/2000-Server - schwarze Zahlen.

Siemens soll zudem das Computer-Systems-Segment künftig neu ordnen, und zwar in die Bereiche Volumen- und Enterprise-Geschäft. Dem Massenmarkt zugeordnet sind künftig die PCs sowie die Windows-NT-Server. Unter die Enterprise-Division fallen die Unix- und BS/2000-Maschinen sowie die Massenspeichersysteme.

Gleichzeitig plant das Unternehmen nach einem Bericht der New York Times Milliardeninvestitionen in Netzinfrastruktur in den USA. Unter anderem soll Siemens an der Übernahme verschiedener US-Netzwerkfirmen interessiert sein, unter anderem sollen auch Gespräche mit ein 3Com Tochter laufen.



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