Abo
  • Services:

Sun wird Mikroprozessor-Technologie freigeben

Artikel veröffentlicht am ,

Sun Microsystems plant laut US-Medienberichten die Freigabe von Prozessortechnologie an externe Entwickler, die Chips entwickeln und von Suns Hardware-Wissen profitieren wollen, bei gewerblicher Nutzung soll eine Lizenzgebühr anfallen. Dieser Schritt ist bisher einzigartig in der Welt der Mikroprozessoren und in ähnlicher Form nur aus der Open Source Linux, Apache oder Netscape Mozilla Entwicklung bekannt. Zwar gibt es einige nicht-kommerzielle Projekte, die sich mit der Entwicklung von Prozessoren beschäftigen, doch kommerzielle Anbieter hatten sich in diesen Beeich bisher noch nicht gewagt.

Stellenmarkt
  1. Fachhochschule Aachen, Jülich
  2. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau

Ab März sollen grundlegende Chipdesigns von Suns PicoJava-I Technologie und in der zweiten Hälfte des Jahres auch Suns Sparc-Prozessoren von der UltraSPARC-32 bis zur aktuellen UltraSPARC-64 Technologie freigegeben werden. Entwicklungswerkzeuge und Referenzdokumente sollen jeweils zum Download angeboten werden. Die mit Sun individuell vereinbarten Lizenzgebühren fallen jedoch erst an, wenn Chips auf den Markt gebracht werden, die Suns Technologie beherbergen. Alle, die sich tiefer in Prozessortechnologie einarbeiten möchten, dürften dadurch sehr profitieren, denn das Studium der Chipdesigns ist damit kostenlos möglich.

Sun erhofft sich durch diesen mutigen und unkonventionellen Schritt ein gesteigertes Interesse an Sun-Technologie, eine weitere Verbreitung derselbigen und letzendlich einen größeren Marktanteil. Außerdem hofft Sun, eine funktionierende Open Code Gemeinschaft ins Leben zu rufen, in der Chipmodifikationen untereinander ausgetauscht werden und zu Sun zurückfließen, so daß andere von den Erweiterungen oder Veränderungen profitieren können.

Kommentar:
Sun ermöglicht es jetzt erstmals kleineren Firmen und unabhängigen Entwicklern, sich Zugang zu Suns Technologie zu verschaffen und diese zu evaluieren, ohne im Voraus deftige Lizenzgebühren bezahlen zu müssen und Knebelverträge zu unterschreiben. Auch Universitäten können davon profitieren, die ihren Studenten damit aktuelle Prozessortechnologie vor Augen führen können, was der Lehre zugute kommen dürfte.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  3. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)
  4. 4,99€

Folgen Sie uns
       


Steam Spy vor dem Aus - Bericht

Das Tool Steam Spy kann nach Valves Änderungen bei den Privatsphäre-Einstellungen des Onlineshops nach Angaben des Erfinders nicht länger funktionieren.

Steam Spy vor dem Aus - Bericht Video aufrufen
Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  2. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung
  3. Hades Canyon Intel bringt NUC mit dedizierter GPU

    •  /