Yahoo attackiert deutsche Regierung

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Der Yahoo-Gründer und Multimilliardär Jerry Yang wirft der neuen Bundesregierung vor, das Internet zu behindern. Da im Telefon-Ortsnetz noch immer kein Wettbewerb herrsche und die Preise daher zu hoch seien, stoße das Zukunftsgeschäft "auf eine künstliche Grenze", sagte Yang in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel.

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"In Deutschland muß man für Ortsgespräche noch immer bezahlen, in den USA ist diese Basiskommunikation fast kostenlos". Yang fordert von der Bundesregierung einschneidende Maßnahmen: "Die Telekommunikationsindustrie muß unbedingt dereguliert werden, das ist eine echte Wachstumsbremse. Im Internet läuft eine friedliche Revolution ab, die es sich lohnt zu fördern. Auch die Deutschen sollten Revolutionäre sein."

Kommentar:
Auf die Deutschen und ihre Form von Marktwirtschaft zu schimpfen, scheint manch amerikanischen Manager zu faszinieren. Lästert dann ein aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten stammender Kurswert-Multimilliardär auch noch über die deutsche Regierung, findet er schnell Zuspruch.
Das dabei die Fakten nicht stimmen, spielt scheinbar keine Rolle. Die Deregulierung des Telefonmarktes in Deutschland ist längst im Gange, und nicht die Bundesregierung, sondern die Regulierungsbehörde als unabhängige Institution ist dafür zuständig, aber das scheint Herrn Yang niemand mitgeteilt zu haben.
Interessanterweise wird von Yang auch verschwiegen, woher die kostenlosen Ortsgespräche in manchen Staaten der USA kommen. Sie waren nicht etwa eine Idee der Telefongesellschaften, sondern entstanden aus staatlichem Zwang, der mittlerweile längst aufgehoben ist.
Im Zeitalter des Internets wünschen sich viele amerikansiche Telefongesellschaften eine Abkehr vom ressourcenfressenden Flatrate-Modell, können dies aus Sorge vor Marktanteilsverschiebungen aber nicht durchsetzen.

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