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PowerVR-Nachfolger endlich in Sicht

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Grafik für die Spielhalle
Grafik für die Spielhalle
Auf der CeBIT '99 wird VideoLogic gleich mehrere Grafikkarten vorstellen, die auf der Nachfolgegeneration der PowerVR 3D-Chips basieren und von der Konsole über den PC bis zum Arcade System reichen. Die in der Sega Dreamcast Konsole erstmals verwendete PowerVR Series2 Technologie wird in leicht veränderter Form ab der CeBIT auch in PC-Grafikkarten zu finden sein. Details dazu wird VideoLogic jedoch erst auf der CeBIT bekannt geben, auf der die Hardware erstmalig demonstriert werden soll und bestimmt für einiges Aufsehen sorgen wird.

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Wesentlich interessanter ist jedoch die, ebenfalls auf der PowerVR Series2 basierende, Arcade Hardware, mit der VideoLogic erstmals in den Bereich der leistungsstarken und vielseitigen PC-Spielhallensysteme und aufgrund der professionellen Leistung auch erstmals in den Simulationsbereich vordringt - eine Domäne, die bisher eher von 3Dfx und dessen Firmentochter Quantum3D dominiert wurde. Die VideoLogic R-Cade Vision 250 ist eine kombinierte High Performance 2D/3D Grafiklösung, speziell für Arcade PC Applikationen. Das Herzstück der R-Cade Vision 250 basiert auf dem neuesten PowerVR Series2 PC Prozessor - dem PowerVR 250. Das Board nutzt AGP 2X (mit Seitenbandadressierung) voll aus und besitzt 32 MB High Performance SDRAM, das für Framebuffering und als Texturenspeicher zur Verfügung steht. Neben einem kompletten Triangle Setup bietet die Karte neben den bekannten 3D-Features auch komplett hardwarebeschleunigte DVD- bzw. MPEG2-Videowiedergabe sowie Unterstützung für schwach auflösende bis hochauflösende, hochfrequente Monitore und natürlich TV-Out (NTSC, PAL).

"PowerVR Series 2 ist die technologisch absolut führende Grafiktechnologie. Sie wird bereits in den Sega Dreamcastkonsolen und den Naomi Arcade Boards verwendet. Die R-Cade Vision 250 portiert nun diese Architektur auf die PC-Spielhallenplattformen. Sie liefert somit überlegende Arcade-Grafik und -Performance bei einem agressiven Preis, verglichen mit herkömmlichen Arcade Lösungen", so Thomas Fitschen, Sales und Marketing Manager, Videologic.

Die Auslieferung der R-CADE Vision 250 startet Anfang Q2 1999. Sie wird direkt über VideoLogic verfügbar sein. Zusammen mit den zeitgleich angekündigten R-Cade Master und R-Cade Force Kontrollerkarten kann VideoLogic so ein nahezu komplettes Spielhallensystem liefern, das wesentlich flexibler und günstiger ist als ein Großteil der Konkurrenzprodukte. Der größte Vorteil liegt aber in der Portierbarkeit, denn mit drei Plattformen bietet VideoLogic das für Entwickler interessanteste System, das es ihnen ermöglicht, die Spiele gleich auf drei Plattformen auszuliefern die von der Grafikhardware nahezu identisch sind.

Kommentar:
Für absolute Powergamer dürfte interessant sein, daß die R-CADE Vision 250 mit Windows 95/98 und NT4.0 Treiber ausgeliefert wird und Direct3D, PowerSGL Direct II, OpenGL (voller ICD) und vor allem OpenGL Mini-Treiber für populäre Gameengines von z.B. id-Software unterstützt werden. Zwar dürfte die Karte preislich etwas über dem Budget der meisten Spielefans liegen, aber das dürfte einige wohl nicht abhalten, sich so eine Karte trotzdem zuzulegen.



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