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Preview: Army Men 2 - Krieg im Sandkasten

Artikel veröffentlicht am , cg

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Grade mal ein halbes Jahr ist nach dem Erscheinen von Army Men vergangen, da hält 3DO schon den Nachfolger parat. In dem Echtzeit-Strategiespiel Army Men 2 dreht sich auch wieder alles um die putzigen Spielzeugsoldaten.

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Nur diesmal sieht sich Sarge, der Held aus grünem Plastik, einer besonderen Bedrohung gegenüber. Denn der ewig währende Krieg zwischen den farbigen Parteien könnte durch eine neue Geheimwaffe der hellbraunen Armee aus dem Gleichgewicht geraten. Zumal die feindlichen Truppen auch noch ein Portal zu unserer realen Welt gefunden haben und nun auch diese zu zerstören drohen. Sarge und seine grünen Streitkräfte müssen dies verhindern. Dies gelingt nur, indem man auf 12 Karten alle 26 zusammenhängenden Missionen mit Erfolg abschließt.


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Die friedlichen Grünen müssen sich nebst feindlichen Soldaten, nun auch Küchenschaben, heißen Herdplatten und Kunststoff-Zombies erwehren. Dementsprechend wurde das Waffenarsenal des Sergeanten erheblich ausgebaut. Präzisionsgewehr, schwere Maschinenpistole, Vulcan Maschinengewehr und Uniformen der Gegner zur Tarnung stehen einem zur Verfügung. Bei ganz hartnäckige Burschen wie z.B. Küchenschaben kommt das Brennglas oder die Sprühdose zum Einsatz. Sämtliche bekannte Ballermänner aus dem ersten Teil wurden ebenfalls übernommen.

Es gibt also immer noch Handgranaten, Minen, Mörser, Bazookas und die beliebten Flammenwerfer, um aus den Soldaten Plastikschrott zu machen. Zusätzlich zu Panzern, Jeeps und Transportwagen, muß hin und wieder auch ein Boot benutzt werden, um an sein Ziel zu kommen. Seinen Kompagnons kann man jetzt auch die üblichen Befehle zum Verteidigen, Angreifen und Folgen geben. Beim Gehirnschmalz der Einheiten müssen aber wie beim Vorläufer Abstriche gemacht werden.

Als gäbe es nicht schon genug Action, treiben die Kameraden mit stellenweise sehr unsinnigen Aktionen den Puls unnötig in die Höhe. Aufgrund mangelnder KI zu verlieren macht selten großen Spaß. Auch Grafisch ist beinahe alles beim alten geblieben und kommt über die Note "Ausreichend" nicht hinaus. Die Auflösung von 640x480 kann immer noch nicht verändert werden. Bei der musikalischen Untermalung hat man auf klassische Stücke zurückgegriffen und so können sie unter anderem zum Wiener Walzer und Wagners Walküren-Ritt die Fetzen fliegen lassen, wenn auch nur mit 22KHz.


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Der Multiplayer-Modus macht wieder Spaß und ist jetzt etwas ausgefeilter. Mit einer variablen Menge an Plastik können die Teilnehmern nun Truppen, Fahrzeuge und auch kleinere Befestigungen errichten. Neben Capture the Flag und Deathmatch haben sich noch zwei weitere Modi dazugesellt. Beim Black Flag Killer punktet nur der Fahnenträger und bei King of the Hill muß ein bestimmter Punkt auf der Karte so lange wie möglich gehalten werden, um zu gewinnen. Unterstützt werden TCP/IP, IPX, direkte Modem- und serielle Verbindungen.

Noch ein Hinweis: Army Men 2 ist letzte Woche zur Vervielfältigung in die Presswerke gewandert. Die von uns getestete Version befand sich noch im Beta-Stadium. Es ist demnach anzunehmen, daß noch einige Verbesserungen, insbesondere an der KI vorgenommen wurden.

Fazit:
Irgendwie wird man bei Army Men 2 das Gefühl nicht los, es handle sich hier eher um ein besseres Add-On, als um ein eigenständiges Spiel. Die kurze Zeit zwischen dem Erscheinen beider Spiele, macht einen auch schon etwas stutzig. Außer ein paar neuen Waffen, Gegnern und zugegeben witzigen Aufträgen gibt es nicht viele Innovationen. Geboten wird aber eine gehörige Portion Action und Strategie. Für alle, die das Erstlingswerk gespielt haben, dürfte Army Men 2 eine echte Herausforderung darstellen; einerseits wegen des sehr hohen Schwierigkeitsgrades, andererseits wegen der immer noch beschränkten Einheiten-KI. Neueinsteiger können sich getrost erst einmal nach einer kostengünstigen Version des ersten Teils umschauen.



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