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Digitale Regierungsbilanz enttäuschend

/ Jens Ihlenfeld
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Nur im Schneckentempo bewegt sich die Regierung auf die Datenautobahn. Die meisten Ministerien enttäuschen im Internet mit schlechter Informationspolitik, trister Grafik und digitaler Schweigsamkeit. Kanzler Schröder landet abgeschlagen auf Platz 11. Vorbildlich allein die Ministerien für Arbeit und Sozialordnung, Verteidigung sowie Entwicklungshilfe, die die ersten drei Plätze im digitale Regierungstest von politik-digital(öffnet im neuen Fenster) belegen.

Sechs namhafte Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Journalismus und der Multimedia-Wirtschaft haben politik-digital bei der Bewertung und Auswahl der Gewinner mit kompetenten Rat unterstützt. Mitglieder der Jury waren Lars Eichhof, Projektleiter BerlinOnline, Gabriele Fischer, Chefredakteurin ECONY, Prof. Claus Leggewie, Universität Gießen, Willy Loderhose, Chefredakteur Tomorrow, Volker Tietgens, Geschäftsführer Concept! und Guido Westerwelle, FDP-Generalsekretär.

"Digital ist von dem Regierungswechsel noch wenig zu spüren. Auch nach einhundert Amtstagen haben oft nur die Ministerköpfe in den Angeboten gewechselt. Besonders blamabel sind die Sites des Bundesbildungsministeriums und des 'Multimedia-Ministers' Müller" , so Professor Claus Leggewie.


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