Briefmarken zum Selberdrucken
Lediglich eine etwa 3,2MB große Software muß einmalig geladen werden. Anschließend meldet man sich beim United Service Postal Service für eine Lizenz an, hinterläßt Kreditkarteninformationen für die elektronische Transaktion und kann fortan mit gewöhnlichen Laser- und sogar Tintenstrahldruckern (ab 300-dpi) spezielle "Briefmarken" auf Umschläge drucken. Alle Transaktionen sollen dabei durch starke Verschlüsselung geschützt sein, die Stamps-Software läuft auf allen Windows 95/98 und Windows NT 4.0 Rechnern.
Die Briefmarke aus dem Internet, die vom United Service Postal Service entwickelt wurde, besteht dabei aus einem für Menschen lesbaren Teil, der auch ein eigenes Logo enthalten kann, sowie einem zweidimensionalen Bar-Code, der sowohl Versandinformationen als auch eine digitale Signatur enthält, der jeden Brief "einzigartig" macht.
Die Software bietet ein Adressbuch, korrigiert automatisch falschgeschriebene Adressen und stellt somit sicher, daß die US-Post Richtlinen berücksichtig werden. Durch die maschinenlesbare Briefmarke soll der Post-Dienst entlastet werden, da man mit weniger falsch frankierten oder adressierten Briefen rechnet. Ob der Service von der Kundschaft angenommen wird, bleibt abzuwarten.
Kommentar:
Hoffentlich gibt es vergleichbares auch bald für Deutschland, denn wer hat nicht schon einmal vor einem defekten Briefmarkenspender gestanden oder in einer langen Postamt-Warteschlange die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit ausgetestet? Gut schmeckt die Gummierung ja auch nicht ...