Verfrühter Pentium III Verkauf ärgert Intel
Laut CNet denkt Intel(öffnet im neuen Fenster) gerade über gerichtliche Schritte gegen US-PC-Hersteller und -Distributoren nach, die schon vor der offiziellen Einführung die gelagerten Pentium III Prozessoren verkaufen wollen. Offiziell sollen entsprechende Systeme und einzelne Pentium III Chips erst Ende dieses Monats auf den Markt kommen, doch so recht scheinen sich einige Händler nicht an die Verkaufsrichtlinien von Intel halten zu wollen.
Rechtlich dürfte Intel aber nicht viel machen können, um die Verkäufe aufzuhalten, denn die "schuldigen" Händler haben nur selten direkte Verträge mit Intel. Grund für die vorzeitigen Pentium III Verkäufe dürfte vor allem sein, daß die bei den Distributoren im Voraus gelagerten Prozessoren am offiziellen Einführungstag einen Preisrutsch erfahren werden und somit schon jetzt an Händler weiterverkauft werden, um den Gewinnverlust gering zu halten.
Der Pentium III wird bei seiner Markteinführung wesentlich billiger sein als die Xeon-Prozessoren und trotzdem eine vergleichbare Leistung für rechenintensive Applikationen bieten. Dementsprechend hoch ist das Interesse an dem Pentium-II-Nachfolger.



