Abo
  • IT-Karriere:

52X CD-ROM Laufwerk von Kenwood

Artikel veröffentlicht am ,

Die zweite Generation von Kenwoods superschnellen CD-ROM Laufwerken, die auf Zen Researchs Multi-Laser Technologie "TrueX" basieren, steht jetzt in den Startlöchern und soll der Konkurrenz mächtig einheizen. Schon die erste Generation, das Kenwood Multi Beam 40x Plus, glänzte seit August 1998 mit 40fach Geschwindigkeit und im Gegensatz zur Konkurrenz mit durchgängig hohen Datenraten, nun setzt Kenwood mit dem 52X TrueX CD-ROM Drive noch eins drauf:

Stellenmarkt
  1. Witt-Gruppe, Weiden in der Oberpfalz
  2. Schöck Bauteile GmbH, Baden-Baden

Satte 52x Geschwindikeit soll das Laufwerk bieten, die Datenrate soll von den äußeren bis zu den inneren Spuren der CD konstant zwischen 6750 bis 7800 KByte/Sekunde liegen. Interessanterweise dreht Kenwood die CD dabei langsamer als die Konkurrenz, was durch den Einsatz von acht Lasern ermöglicht wird, die Daten gleichzeitig in benachbarten Spuren auslesen. Dank der niedrigeren Umdrehungszahlen der CD sollen Vibrationen vermieden werden und somit auch weniger Lesefehler oder Aussetzer auf als bei der Konkurrenz auftreten. Ein weiterer Vorteil: Das Laufwerk soll wesentlich leiser sein, als die schnellerdrehende Konkurrenz und bietet trotzdem wesentlich höhere Datenraten.

Die meisten CD-ROM Laufwerke liefern nur auf den äußeren Spuren der CD eine hohe Lesegeschwindigkeit, da sie die CD mit einer konstanten Geschwindigkeit (CAV=Constant Angular Velocity) drehen. Das Kenwood 52x TrueX dreht die CD hingegen mit einer linearen Geschwindigkeit, um eine stabile Datenrate zu liefern, was für Video und professionelle Anwendungen wichtig ist. Im Gegensatz zum Vorgänger kann das 52x TrueX laut Kenwood jetzt übrigens auch CD-RW Medien auslesen und soll bald auch als SCSI-Version erhältlich sein.

Preislich soll das 52X TrueX CD-ROM Laufwerk ab sofort als ATAPI (EIDE) Version für ca. 130 US-Dollar erhältlich sein und dürfte seinen Weg auch bald in Komplettsysteme finden. Eine SCSI-Version ist in Arbeit, ab wann sie jedoch verfügbar sein wird, ist nicht bekannt. Der Vorgänger, das "Kenwood MULTI BEAM 40X Plus CD-ROM" Laufwerk (ATAPI) kosten nun knapp 100 US-Dollar.

Wer sich jetzt ärgert, daß Kenwood diese Technologie nicht gleich in den sich wie rasend verkaufenden DVD-Laufwerken einsetzt, darf aufatmen, denn Kenwood hat angekündigt, die Technologie auch in zukünftigen Produkten einzusetzen. Nur das Wann steht noch in den Sternen...



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 469,00€
  2. 98,99€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Proglove Scanhandschuh ausprobiert

Der Mark II von Proglove ist ein Barcode-Scanner, den sich Nutzer um die Hand schnallen können. Das Gerät ist klein und sehr leicht - wir haben es nach wenigen Minuten schon nicht mehr bemerkt.

Proglove Scanhandschuh ausprobiert Video aufrufen
Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

    •  /