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MobilCom: Flatline statt Flatrate

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Es kam ein Byte geflogen ...
Es kam ein Byte geflogen ...
Das 77-DM-Internet-Pauschalangebot von MobilCom erweist sich auch zwei Tage nach dem neuerlichen Anschalten als Flop.

Einen Tag nach der Anmeldung soll der Kunde das Angebot nutzen können.

Soweit das Versprechen von MobilCom. Die Realität sieht anders aus: Selbst Interessenten, die sich Tage vor dem offiziellen Start vormerken ließen, sind oft noch nicht freigeschaltet worden. Rufen sie die Statusmeldung ab, die es mittlerweile gibt, erscheint ein mißverständliches "Offen". Interpretiert man diese Meldung in der Weise, daß der Zugang "offen" sei, surft man für 16 Pfennig in der Minute.

Wenn man denn surfen kann.

Denn als sei in der Pausezeit nichts passiert, funktionieren viele Einwählpunkte nicht. Andernorts quälen sich die Daten nur langsam durchs Netz.

Die Aussage MobilComs, die Kundendaten zu löschen, wurde ebenfalls nicht eingehalten. Wer sich wieder anmelden wollte, wurde anhand der Telefonnummer identifiziert und mit seinen Anmeldedaten begrüßt.

MobilCom hatte das Angebot kurzfristig eingestellt, da aufgrund der unerwartet großen Nachfrage nach Unternehmensangaben die Kapazitätsgrenze überschritten wurde. Auch zahlreiche Sicherheitsprobleme machten die Renovierung des Systems notwendig.

In einer Golem-Umfrage mit 3.400 Teilnehmern erklärten drei von vier Befragten, bis zu 80 DM pro Monat für ein funktionierendes 24-h-Internet-Pauschalangebot ausgeben zu wollen.

Kommentar:

Ein Internet-Pauschalangebot, dessen Realisierung in den USA seit Jahren selbst Provinz-Telefongesellschaften mühelos gelingt, scheint für MobilCom schwieriger zu sein, als selbst Pessimisten annahmen.

Wie könnte man es sonst erklären, daß MobilCom mit zahlungswilligen Kunden passend zur vierten Jahreszeit nach dem Motto verfährt: "Wollen mer se reinlasse?"

Nach konservativen Schätzungen sind es mehr als 20.000 Kunden, die das 77-DM-Angebot nutzen wollen.


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