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Virtuelles Studienangebot für effektives Lernen

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"Rund 10.000 Studierende an den Hochschulen in Köln, Saarbrücken, Göttingen, Kassel und Leipzig können ab sofort effektiver lernen", das läßt die Bertelsmann Stiftung in einer Pressemitteilung verlauten.

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Durch zwei von der Bertelsmann Stiftung und der Heinz Nixdorf Stiftung geförderte Multimedia-Projekte werden individuelle Studienplanung und zeit- und ortsunabhängiges Lernen möglich. Die Projektpartner versprechen sich durch den Einsatz neuer Informationstechnologien auch höhere Effizienz und kürzere Studienzeiten.

Das Projekt "VIRTUS - Virtuelle Universitätssysteme" ist an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln entwickelt worden. Internetbasierte Lerneinheiten sollen klassische Vermittlungsformen wie Vorlesungen oder Seminare effektiv ergänzen.

Unter der Leitung von Prof. Wolfgang Leidhold haben sich über 30 Professoren zusammengeschlossen, um Erfahrungen zu technischen und didaktischen Fragen in der Multimedialisierung der Lehre auszutauschen. Den rund 9000 Studierenden an der Fakultät verspricht das VIRTUS-Team eine deutliche Verbesserung in der Qualität des Lernens.

Mit VIRTUS soll auch der enorme Verwaltungsaufwand an der Kölner Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften verringert werden. Informationen zu verschiedenen Veranstaltungen oder Öffnungszeiten stehen demnächst im Internet, außerdem können sich Studierende zeitsparend per Mausklick zu Seminaren, Sprechstunden oder Prüfungen anmelden.

Im Projekt "WINFO-Line - Wirtschaftsinformatik Online" haben die Institute für Wirtschaftsinformatik der Universitäten Saarbrücken, Göttingen, Kassel und Leipzig gemeinsam unter der Leitung von Prof. August-Wilhelm Scheer eine virtuelle Lernwelt für das Studienfach Wirtschaftsinformatik im WWW entwickelt. Jeder Projektpartner brachte Kernkompetenzen für das multimediale Bildungsprojekt ein. Für die Studierenden heißt das, ihnen stehen nicht mehr nur das Leistungsangebot ihrer Heimuniversität zur Verfügung. Sie können nun auch auf alternative Angebote der anderen WINFO-Line-Standorte zurückgreifen. Eine gegenseitige Anerkennung von Studienleistungen wird gewährleistet.

Für die Universitäten soll WINFO-Line mehr Wettbewerb bringen. Durch die Wahlfreiheit der Studierenden bezüglich der angebotenen Bildungsprodukte wird die bisher einer Monopolstellung gleichkommende Position der jeweiligen Heimatuniversität aufgehoben.

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