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Raubkopien vernichten 40 000 dt. Arbeitsplätze

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Jeder dritte PC in Deutschland enthält nach Recherchen des ZDF-Magazins "Kennzeichen D" Software-Raubkopien. Industrieverbände haben errechnet, daß der deutschen Wirtschaft daraus ein Verlust von 40 000 Arbeitsplätzen und Umsatzeinbußen jährlich bis zu 1,5 Milliarden Mark entstehen. Der europäische Computermarkt wird zunehmend mit Software-Raubkopien überschwemmt, die mafiaähnlich organisierte Händlerringe im In- und Ausland mit hohen Gewinnen produzieren und vertreiben.

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Der Kriminalstatistik des BKA zufolge wurden 1997 1318 Fälle von illegalem Handel mit PC-Raubkopien (Software-Piraterie) strafrechtlich in Deutschland verfolgt. Die Dunkelziffer liegt nach den Recherchen von "Kennzeichen D" aber dreimal so hoch. Die personell und finanziell weitgehend überforderten Ermittlungsbehörden der Bundesländer sind nicht in der Lage, allen Hinweisen auf mutmaßliche Täter nachzugehen. Laut Urheberrecht drohen maximal fünf Jahre Gefängnis.

Im vergangenen Jahr wurde der weltweit bisher schwerste Fall von Software-Piraterie aufgedeckt. Im Raum Aachen beschlagnahmten Zollfahnder 685 000 Raubkopien im Warenwert von 125 Millionen Mark. Gegen einen verdächtigten US-Kaufmann, Inhaber mehrerer Firmen in Großbritannien und Luxemburg, beginnt im Frühjahr der Prozeß am Landgericht Aachen.

Zum Jahreswechsel gingen der britischen Polizei im Bezirk Berkshire zwei mutmaßliche Betrüger ins Netz, die 55 000 gefälschte CD-ROMs der Marke "Microsoft Office 97" (Wert: 50 Millionen Mark) hauptsächlich in Deutschland absetzen wollten.

Deutsche Softwarefirmen gehen jetzt verstärkt gegen die graue Konkurrenz vor. Bundesweit machen als Kunden getarnte Detektive Jagd auf heiße Ware. Bei den ersten Testkäufen wurden sie in jedem vierten Fall fündig.

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