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Neues vom "teuersten Link der Welt"

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Der "teuerste Link der Welt" ist nun für den Emergency.de-Betreiber Michael Best wirklich recht teuer geworden. Nachdem der Media-Markt-Schreier, Rechtsanwalt und Topware-Aufsichtsratsvorsitzende Joachim Steinhöfel den Emergency-Betreiber gerichtlich zur Herausgabe der Domain emergency.de zwingen wollte und damit keinen Erfolg hatte, sah es bei der Klage wegen Beleidigung anders aus. Hier ging Mitte letzen Jahres ein Aufschrei der Empörung durch das Internet, da das Gericht in der ersten Instanz Michael Best für auf fremde Webseiten gesetze Links verantwortlich gemacht. Somit wäre auch fortan jeder Webseitenbetreiber für verlinkte Inhalte mitverantwortlich und strafrechtlich verfolgbar.

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Best hatte als Reaktion auf die Topware-Abmahnung Links auf Inhalte gesetzt, die sich mit der Person Steinhöfel in eher "satirischer" Art & Weise auseinandersetzen. Nachdem Best daraufhin mit Hilfe einer großen Netz-Spendenaktion durch die Aktion Freedom for Links in Berufung gehen konnte, hat nun das Landgericht Hamburg in zweiter Instanz entschieden und auf Anraten des Pressesenates des Oberlandesgerichtes Hamburg einen Vergleich erwirkt:

"Michael Best zahlt an Joachim Nikolaus Steinhöfel die Kosten der Abmahnung in Sachen Link sowie eine Geldspende von 1.000 Mark an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Die Kosten der ersten Instanz trägt Michael Best alleine, ebenso trägt er die Kosten der zweiten Instanz (wird aus den Spendengeldern finanziert) mit Ausnahme der Kosten von JNS", so Freedom for Links .

Nach dem Gerichtsbeschluß kann man jetzt nicht mehr davon ausgehen, daß jeder allein aufgrund des Setzen eines Links jederzeit für die gelinkten Inhalte haftet. Vielmehr kann, laut Freedom for Links, davon ausgegangen werden, daß - wie in der Literatur von vielen vertreten - darauf abzustellen ist, wann, warum und in welchem Umfeld ein Link gesetzt wurde.



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