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Digitalcam Sony Mavica MVC FD91 im Test

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Digicam mit Diskettenlaufwerk
Digicam mit Diskettenlaufwerk
Wer heute eine Digitalkamera kauft, kann mit Recht erwarten, daß sie gute Bilder macht. Doch wie bekommt man die Schnappschüsse in den PC ? An diesem Punkt haben die Hersteller verschiedenste Lösungen gefunden - leider sind die meisten untereinander nicht kompatibel. Smartcards, serielle Kabel, Adapter, PCMCIA Schnittstelle - wie hätten Sie's denn gern?

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Einen gänzlich anderen Weg ist Sony mit der Mavica-Serie gegangen. Sonys Digitalkameras speichern die Fotos aus Bits und Bytes auf handelsüblichen Diskette.

Das hat zwei Vorteile: Zum einen sind die Medien konkurrenzlos günstig und zum anderen verfügt praktisch jeder PC über ein 3,5 " Diskettenlaufwerk.

Wir haben das Spitzenmodell MVC FD91 einem Test unterzogen. Es unterscheidet sich besonders durch sein 37-518 mm Zoomobjektiv von den kleineren Modellen der Mavica-Serie. Das große Teleobjektiv fordert sowohl bei den Abmessungen als auch beim Gewicht sein Tribut: Die Kamera mißt 140 x 103 x 163 mm (BxHxT) und wiegt mit Akku 950 Gramm. Der ergonomische Griff auf der rechten Seite sorgt jedoch für hervorragendes Handling.

Mancher Interessent dürfte sich fragen, ob die Kapazität einer Diskette Vielknipser nicht zu Disk-Jokeys macht.

Doch in den meisten Fällen ist das nicht der Fall: Je nach Kompression kann man auf einer 3,5" Diskette eine ganze Menge Bilder unterbringen. Bei höchster Auflösung (1024 x 768) passen 6 bis 16 im Bilder im JPEG Format auf eine 1,44 MB Diskette, bei 640 x 480 15 bis 40 Bilder. Wer keine Kompression wünscht, kann im Bitmapmodus pro Diskette ein Bild aufzeichnen. Der Speichervorgang dauert trotz 2x Speed Diskettenlaufwerk bis zu 10 Sekunden.

Zur Motivauswahl kann man zum einen durch den optischen Sucher schauen und zum anderen befindet sich auf der Rückseite der Kamera ein kleines 2,5 " Farb-LCD Display, das hochklappbar ist. Damit läßt sich die Aufnahme auch bei Schnappschüssen kontrollieren, ohne die Kamera vor das Gesicht halten zu müssen.

Ein kleiner und leider nicht sehr leistungsfähiger, ausklappbarer Blitz, der Objekte im Bereich von maximal 4 Metern ausreichend aufhellt.

Neben Knöpfen für Selbstauslöser, unterschiedliche Belichtungszeiten und -programme, Bildeffekte und zum Zoomen verfügt die Sony Mavica MVC FD91 über einen Multifunktions-Kippschalter, um beispielsweise zwischen bereits gemachten Aufnahmen hin- und herzuschalten. Diese lassen sich im LCD Display betrachten.

Diese Features würden eigentlich schon ausreichen - doch die Kamera kann noch mehr: Sie kann kleine MPEG Videos mit Ton auf Diskette aufzeichnen. Ein eingebautes Mono-Mikrofon und -Lautsprecher sorgen für den guten Ton. Dank der guten Kompression kann man im Format 160x112 bis zu 60 Sekunden Video aufzeichnen. Im Format 320 x 240 kann man 15 Sekunden filmen.

Die Videos und auch die Fotoaufnahmen kann man problemlos ins Internet stellen und mit anderen Personen tauschen. Die Kamera verfügt sogar über eine Kopier-Funktion, um unterwegs Kopien der Aufnahmen zu machen.

Mit einer Akkuladung kann nach Angaben von Sony 1500 Bilder machen. Wir haben nach einer Stunde und 700 Bildern aufgegeben, den Akku zu leeren.

Die Kamera ist ab sofort im gut sortieren Fotofachhandel zum Preis von ca. DM 2300 erhältlich.

Fazit:
Der hohe Preis schreckt zunächst ab, aber bei näherer Betrachtung ist die Kamera ihr Geld wert. Betrachtet man die Folgekosten bei anderen Digitalcams, die für weitere Speicherkarten, PC-Adapter und Linsenaufsätze anfallen, ist die Sony Mavica MVC FD91 preislich sinnvoll positioniert.

Die Videofunktion erfreut diejenigen, denen Standbilder nicht ausreichen und Videokameras zu kompliziert sind.

Die kleinen Mängel der Kamera würden sich leicht durch einen externen Mikrofoneingang und einen Blitzschuhstecker lösen, doch diese besitzt die Mavica leider nicht.

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