Abo
  • Services:
Anzeige

Spieletest: Dark Side of the Moon

Anzeige

Dark Side of the Moon
Dark Side of the Moon
Bei dem brandneuen Spiel von SouthPeak Interactive handelt es sich um ein Science Fiction Adventure. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jake Wright und befindet sich Mitte des 21. Jahrhunderts auf dem Weg nach Luna Crysta.

Dieser Mond weist ein schier unerschöpfliches Reichtum an Mineralien auf und wird von der Brave Hope Corporation geleitet. Hintergrund der Reise ist der Tod des Onkels Jacob Wright. Offiziell als Selbstmord zu den Akten gelegt, findet Jake schnell heraus, daß mehr dahinter steckt. Sein Nachlaß den es nun zu verwalten gilt, beinhaltet sehr mysteriöse Dinge. Unter anderem offenbart sich die von der Brave Hope Corporation unterdrückte Spezies - die Cepheids als schwieriges Puzzlestück. Etwas merkwürdiges ist auf diesem Mond geschehen und der angebliche Selbstmord von Jacob Wright ist nur der Gipfel eines Eisberges, den es in einer interaktiven Geschichte, gepackt auf 6 CDs, zu erforschen gilt.


Screenshots (Klick mich)

Gesteuert wird das ganze Spiel über eine Bildschirmansicht, die einen Videoschirm, das Inventar und den Video Digital Assistant (VDA) enthält. Sämtliche Dialoge, Bewegungen und Animationen laufen im Videoschirm ab. Der VDA beherbergt ein drahtloses Empfangsgerät für E-Mails und V-Mails (Video-Mails). In ihm enthalten sind zusätzlich ein automatischer Kartengenerator und ein Dokumentenscanner, zudem hat der Spieler zu jeder Zeit des Spiels die Möglichkeit sich schon geführte Dialoge noch einmal vor Augen zu rufen.

Die Bewegung durch die wirklich riesige vorgerenderte Welt (200 HP Server verarbeiteten die mit SoftImage erstellten Orte) erfolgt recht intuitiv. Die Vorwärtsbewegung erfolgt auf vorgerechneten Bahnen, kann aber jederzeit durch einen Mausklick unterbrochen werden, um sich an bestimmten Stellen genauer umzusehen. Dabei hat er einen 360°-Rundumblick in horizontaler Richtung. Der Blick über die vertikale Achse ist nur an bestimmten Stellen möglich.

Dieses System ist aber in der Praxis leider recht träge. So läuft man oft zu weit und die Drehungen dauern zu lange. Hier haben Spiele wie "Under A Killing Moon" schon andere Vorgaben gesetzt. Überhaupt ist die Steuerung des Spiels recht schwerfällig, auch wenn das Testsystem weit über den empfohlenen Bedingungen lag.


Screenshots (Klick mich)

Die Atmosphäre des Spiels ist soundtechnisch sehr treffend umgesetzt. Wer in Besitz einer guten Soundkarte (möglichst mit Wavetable-Modul) ist, kann hier echten Klanggenuß erleben. Wo der Sound eine tolle Atmosphäre schafft, kommt leider die Grafik an einigen Stellen zu kurz. Die gerenderten Welten sind oft zu hart komprimiert und verlieren in der niedrigen Auflösung ihren Charme. Die Schauspieler teilweise recht grob eingefügt worden, was trotz der guten und authentischen Schatteneffekte störend wirkt. Nichts desto Trotz ist hier sehr viel Liebe zum Detail getätigt worden, die Grafiken schaffen eine durchgehend gute SciFi-Atmosphäre.

Etwas fragwürdig ist die Führung eines Dialoges, oft müssen erst alle Fragen bearbeitet werden, obwohl der Person schon das Wichtigste entlockt wurde. So Stumpft die Geschichte teilweise auf eine recht dumpfe Dialogabarbeitung ab.

Fazit:
Die Hintergrundgeschichte und Spielidee sind gut, nur leider verblaßten diese Faktoren bei der Umsetzung. Trotzdem ist das Spiel durch seinen Umfang sehr interessant (Der zum Test beigelegte Walkthrough beanspruchte knapp 52 Stunden). Für eine eigene Reise ohne Lösungsheft werden also einige Tage und Nächte ins Land ziehen, die man in einer hervorragenden Soundkulisse genießen kann.


eye home zur Startseite

Anzeige

Stellenmarkt
  1. Continental AG, Frankfurt
  2. ZytoService Deutschland GmbH, Hamburg
  3. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. Deutsche Telekom AG, verschiedene Standorte


Anzeige
Top-Angebote
  1. 477,00€ statt 509,00€
  2. 28,99€

Folgen Sie uns
       

  1. Fahrzeugsicherheit

    Wenn das Auto seinen Fahrer erpresst

  2. Mate 10 Pro im Test

    Starkes Smartphone mit noch unauffälliger KI

  3. Diamond Omega

    Randloses Topsmartphone mit zwei Dual-Kameras für 500 Euro

  4. Adobe

    Deep Fill denkt beim Retuschieren Bildelemente dazu

  5. Elektroautos

    Tesla will Autos in China bauen

  6. Mirai-Nachfolger

    Experten warnen vor "Cyber-Hurrican" durch neues Botnetz

  7. Europol

    EU will "Entschlüsselungsplattform" ausbauen

  8. Krack-Angriff

    AVM liefert erste Updates für Repeater und Powerline

  9. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich

  10. Air-Berlin-Insolvenz

    Bundesbeamte müssen videotelefonieren statt zu fliegen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
APFS in High Sierra 10.13 im Test: Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
APFS in High Sierra 10.13 im Test
Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
  1. MacOS 10.13 Apple gibt High Sierra frei
  2. MacOS 10.13 High Sierra Wer eine SSD hat, muss auf APFS umstellen

Elex im Test: Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern
Elex im Test
Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern

Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
Xperia Touch im Test
Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
  1. Roboter Sony lässt Aibo als Alexa-Konkurrenten wieder auferstehen
  2. Sony Xperia XZ1 Compact im Test Alternativlos für Freunde kleiner Smartphones
  3. Sony Xperia XZ1 und XZ1 Compact sind erhältlich

  1. Re: Vorbei sind die Zeiten...

    thecrew | 10:12

  2. Re: Besser als GTA

    DeathMD | 10:11

  3. Glasrückseite

    countzero | 10:11

  4. Re: Die Frage wäre ja...

    h3nNi | 10:11

  5. Re: Hoher Schwierigkeitsgrad?

    h3nNi | 10:09


  1. 10:00

  2. 09:00

  3. 07:49

  4. 07:43

  5. 07:12

  6. 14:50

  7. 13:27

  8. 11:25


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel