Adobe - After Effects 4.0 kommt
Adobe's Videosoftware After Effects(öffnet im neuen Fenster) soll auch in der Version 4.0 die erste Wahl für Animationsgrafiker im Umgang mit visuellen Effekten sein. Neben einer besseren Integration mit den übrigen Produkten von Adobe soll die Version 4.0 auch neue Features und vor allem eine verbesserte Geschwindigkeit mitbringen.
Insbesondere will man nun auch Webgrafiker ansprechen, die statische Seiten auf einfache Weise mit Leben füllen wollen.
After Effects kann nun Photoshop-Dateien unter Beibehaltung nahezu aller Details und Einstellungen importieren, im Illustrator eingefügte Layer explizit gegen Veränderungen schützen und Pfade als Masken von Illustrator und Photoshop einbinden.
Neben robusten Maskierungsfunktioenen, effizienten, da einstellbaren Ebenen, neuen Video- und Audioeffekten finden sich in After Effects 4.0 viele kleine Veränderungen. So lassen sich bis zu 128 Masken pro Layer definieren. Bis zu 85 Effekte lassen sich anwenden , auch auf mehrere Ebenen gleichzeitig. Zu den neuen Effekten gehören unter anderem neue Warping- und Simulationseffekte.
Das neue RAM Previewfeature, bietet eine Echtzeitvorschau ohne Rendering. Hinzu kommen einige Änderungen am Interface sowie einige neue Tools. Insgesamt soll sich die Bedienung jedoch weiter an adobetypische Merkmale und Shortcuts halten.
Adobe After Effects 4.0 ist ab Februar in den USA und Kanada in zwei Versionen erhältlich. Die Standard-Edition soll dabei 995 US-Dollar kosten, das Production Bundle 2195 US-Dollar.
Letzeres bringt zu den Features der Standardversion unter anderem neue Warpingeffekte (Bezier Warp, Mesh Warp and Reshape) und Particle Playground, mit dem sich realistische Simulationen von Bienenschwärmen, fallenden Blättern oder explodierender Text zaubern läßt. Außerdem enthält das Produktion Bundle sechs neue Audio Effekte.
Updates für ältere Version von After Effects soll es ab 199 US-Dollar geben.



