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Spieletest: Rival Realms - Fantasy-Strategiespiel

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Rival Realms
Rival Realms
Titus und CDV Software präsentieren uns eine Welt, die durch den Jahrhunderte dauernden Krieg zwischen Menschen, Elfen und Grünhäuter - auch als Orks bekannt - verwüstet wurde. Nun ist es an der Zeit, den Krieg zu beenden und die eigene Rasse das Land beherrschen zu lassen. Bis es aber so weit ist, muß der Krieg erst einmal richtig entfachen.

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Die Armeen, die dafür benötigt werden, bestehen aus verschiedensten Truppentypen. Die Menschen haben unter anderem Ritter, Bogenschützen, Zauberer, Streitwagen und Zeppeline. Orks und Elfen haben vergleichbare Truppen, die aber alle ihre Eigenheiten besitzen. Bekannte Gebäude wie Goldhütten, Bogenschießanlagen oder Waffenkammern unterstützen die Armeen mit neuen Einheiten oder Upgrades. Das alles erinnert irgendwie an Warcraft...

Die Neuerung ist die Individualität! Jede Figur kann eigene Ausrüstungsgegenstände tragen. Allerdings wirken die Herren etwas schwach auf der Brust, denn egal ob Amulett, Zauberring oder Siebenmeilenstiefel, bei vier Items ist Schluß. Außerdem kann jeder Krieger Erfahrung sammeln und wird somit immer kräftiger und für den Spieler wertvoller, denn Einheiten können in die nächste Mission übernommen werden. Trotz aller Erfahrung bleibt es für die kleinen Helden schwierig, auf dem schnellsten Wege von A nach B zu gelangen, ohne dabei an einem Baumzipfel hängen zu bleiben - aber das ist man von diesem Genre ja gewöhnt.

Die Landschaft und darin enthaltene Figuren erinnern auch bei der maximalen Auflösung von 800x600 Bildpunkten sehr an Warcraft 1. Nach einem schönen Intro kommt ebenes Terrain, das von 2D-Felsen und Bäumen besetzt wurde, die Schatten aus schwarzen Pixeln werfen, und die Animationen der Kämpfe sowie die Menüs sind leider nicht sehr aktuell und können mit der derzeitigen Konkurrenz nicht mithalten. Der positive Aspekt ist die hohe Geschwindigkeit auch bei großen Karten und die geringe Mindestanforderung an die Hardware. Ein Pentium 90 mit 16 MB RAM und 2fach CD-ROM soll ausreichen.

Geschwindigkeit ist auch gefragt, denn wird der Schlachtplan geändert, darf das Scrollen über die Karte oder die exakte Steuerung der Einheiten nicht lange dauern. Strategische Entscheidungen wollen schnell gefällt werden, da wilde Gemetzel nicht gut enden. Da gilt es die Stärken jeder Figur zu nutzen und die Schwächen durch Kollegen auszugleichen. Dabei ist es genau so wichtig um die Stärken und Schwächen der Gegner zu wissen, aber nicht alle Gegner gehören einer der beiden anderen Rassen an...

Ungeheuer wurden schon damals von den Göttern erschaffen, um die zivilisierte Welt von Rival Realms zu vernichten. Darunter sind zum Beispiel Drachen, Skelette, Seeungeheuer und Golems (mit Sicherheit niemand unserer Redaktion). Diese Ungeheuer treiben auch jetzt noch ihr Unwesen - teilweise mit den Grünhäutern verbündet - und versuchen den Helden das Leben schwer zu machen.

Fazit:
Die Ideen, die Rival Realms zugrunde liegen sind zwar nicht neu, aber die Mischung aus Warcraft und Ultima ist gelungen. Ein paar Einführungslevel geben dem Spieler Gelegenheit, sich mit der einfachen Bedienung vertraut zu machen und sich auf die kommenden 60 Level vorzubereiten. Für wen Grafik keine hohe Priorität besitzt, den erwarten gute Puzzles in einem unterhaltsamen Spiel, von dem man nicht so schnell ablassen möchte, hat man einmal Fuß gefaßt.

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