Das Internet als Waffe gegen Paparazzi
Der deutsche TV-Star Peter Sattmann will das Internet als Waffe gegen Klatschreporter einsetzen. Mit seiner "Paparotzi"-Homepage will er aufdringliche Journalisten öffentlich machen, die nach seiner Aussage bisher in der Anonymität der Boulevardzeitungen operieren konnten.
Er wolle es nun all jenen Paparazzi "zurückzahlen, deren Lügen und Verleumdungen" Prominente wie er bislang wehrlos ausgeliefert waren.
"Anwälte kosten viel Geld, Gegendarstellungen sind höchst unbefriedigend. Da bietet sich das Internet mit seinem Millionen-Publikum an", betonte der Ex-Ehemann von Schauspielerin Katja Riemann.
Auf der Internetseiten will Sattmann nicht nur die Namen von Sensationsreportern, sondern auch Fotos von ihnen veröffentlichen.
Bei einer Klatschreporterin drehte er den Spieß um: Sattmann klingelte an der Haustür und schoß einfach ein paar Bilder. Die Reporterin war nach Aussage von Sattmann ziemlich entsetzt.
Die Idee, sich online gegen erfundene Storys zu wehren stammt aus den USA. Den Anfang machte Pamela Anderson. Die Baywatch-Blondine setzt sich im Internet gegen Gerüchte zur Wehr, Sex-Videos mit einem Ex-Lover seien von diesem selbst ins Netz lanciert worden.
Die Schauspielerin Alyssa Milano, bekannt aus Melrose Place gründete mit ihrer Mutter sogar eine Web-Detektei, um gegen gefälschte Sexbilder im Netz vorzugehen. Einen ersten Erfolg erzielte sie bereits. Ein Gericht in Los Angeles verurteilte John Lindgren aus Minnesota dazu, 230.000 Dollar an die Schauspielerin zu zahlen. Lindgren hatte Nacktfotos des Serienstars ohne deren Erlaubnis im Internet veröffentlicht.
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