Sonys neues 200 MB HiFD Laufwerk im Test

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Im Test: Die externe Version
Im Test: Die externe Version
Die herkömmliche 3,5" Diskette ist zwar immer noch nicht von modernen Computern wegzudenken, aber längst reicht ihre Speicherkapazität nicht mehr aus, um umfangreiche Daten zwischen Rechnern auszutauschen. Von Sony, dem Erfinder der 3,5"Floppy Laufwerke und Fujifilm, wurde ein Nachfolger entwickelt, der den Namen HiFD (High Capacity Floppy Disk) trägt.

Zunächst gibt es das Gerät nur in einer externen Version, die an den Parallelport angeschlossen wird. Wir haben ein Gerät aus Großbritannien erhalten, in Deutschland ist das Gerät erst Anfang nächsten Jahres zu erhalten.


200 MB auf einer Floppy

Die Medien fassen 192 MB (Sony gibt 200 MB an) und können auch traditionelle 1,44 MB Disketten lesen, beschreiben und formatieren - ein erster Vorteil gegenüber dem größten Konkurrenten, dem Iomega ZipDrive. Beim Betrachten der neuen HiF-Disketten fällt sofort der neue Verschlußmechanismus auf, der die Magnetscheibe besser schützen soll. Dadurch kann man auch sofort erkennen, welchen Diskettentyp man in der Hand hat.

Damit man HiFD Medien nicht in normale Laufwerke einlegt, sind sie in der Mitte dicker.

Die Installation der Software und die Erkennung des Laufwerks funktionierten schnell und ohne Probleme.

Bei längere Nutzung fällt einem das Fehlen eines Ausschalters schmerzlich auf. Wie beim Iomega ZipDrive verbraucht das Netzteil also munter Strom, auch wenn das Laufwerk nicht angesprochen wird.

Das Laufwerk ist nicht besonders laut - auch wenn es mit 3600 U/Min läuft. Im Gegensatz zu normalen Laufwerken wird auf die neuen Medien berührungslos zugegriffen - die alten werden konventionell ausgelesen.

Das Nadelöhr Parallelport sorgt für mäßige Übertragungsraten - mehr als 650 KB/s sind nicht drin. Traditionelle Disketten werden leider mit normaler Geschwindigkeit gelesen - auch wenn Sony doppelt so schnelle Diskettenlaufwerke in den Digitalkameras einsetzt. Für diese würde sich die HiFD nebenbei bemerkt hervorragend eignen.

Prototyp: Interne Version
Prototyp: Interne Version
Man sollte deshalb auf die interne IDE-Version warten, die nach Angaben von Sony eine max. Transferrate von 3.6 MB/sec erreicht und Anfang des Jahres an OEMs ausgeliefert wird.

In Großbritannien kostet das Laufwerk ca. 150 Pfund. Die Medien sind im Dreierpack für 40 Pfund erhältlich. Die deutschen Preise liegen noch nicht fest.

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