Gebrauchtwagenkauf im Internet

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Langsam scheint Schwung in den Internet-Gebrauchtwagenhandel zu kommen:
Der Internet-Dienst Faircar, den es seit einem halben Jahr gibt, gab bekannt, den 500-sten KFZ-Händler unter Vertrag genommen zu haben.

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Die nach eigenen Angaben größte markenunabhängige deutsche Internet-Plattform für Autohäuser wurde von einer Tochtergesellschaft des Stuttgarter Kfz-Dienstleisters DEKRA konzipiert.

"Von Faircar verspreche ich mir zusätzlichen Rückenwind im Gebrauchtwagen-Geschäft, weil mit dem Internet-Auftritt ein viel umfangreicheres Kundenpotential erschlossen werden kann", so die Argumenation des Faircar Vertragpartners Werner Pepping.

Kaufinteressenten finden inzwischen über 12.000 Fahrzeuge und täglich nutzen mehr als 3.000 Internet-Surfer das Faircar-Angebot, um nach Gebrauchtwagen zu suchen.

Händler präsentieren ihren Betrieb mit Foto auf einer eigenen Homepage, können ihre Mitarbeiter vorstellung und über alle Leistungen des Autohauses informieren.

Dank einer Routenplanung kann der Kunde den kürzesten Weg zum Autohaus finden.

Ein Problem hat Faircar allerdings: Zeitungswerbung, die auf das Internetangebot hinweist, wird von vielen Tageszeitungen aus Angst um den eigenen Automarktteil nicht geschaltet.
Kommentar: Online-Anzeigenmärkte bieten neben ihrem überregionalen Charakter Suchfunktionen, die keine Papierausgabe bieten kann. Das damit ein Händler seine Absatzchancen vergrößern kann dürfte klar sein. Doch Anzeigenmärkte stehen im Wettbewerb zueinander. Notwendige Differenzierung wird nicht nur durch ein möglichst großes Angebot, sondern auch durch erweiterte Services erreicht. Datenbanken für Steuern und Versicherungen, Reparaturtips, Community-Building sind hier die Schlagworte, die es gilt in Taten umzusetzen.

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