Bertelsmann investiert in dt. Preisvergleicher

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Bertelsmann Ventures, der Venture-Capital-Fonds der Bertelsmann AG, beteiligt sich am Internet-Preisvergleicher Acses.

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Die Firma www.acses.com bietet kostenlose Preisvergleiche zwischen Buchhändlern an.

Da sich in Deutschland aufgrund der Preisbindung dieses Unterfangen nicht lohnt, fragt Acses vornehmlich die Datenbanken führender US-Buchshops wie beispielsweise Amazon und Barnes & Nobles ab.

Benutzer können so binnen Sekunden für jedes Buch das beste Angebot herausfinden.

Bisher noch auf Bücher beschränkt, wird der Preisvergleich in naher Zukunft im Rahmen eines Relaunchs auf weitere Produktgruppen ausgeweitet. Die finanziellen Details der Investition wurden nicht bekanntgegeben.

"Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Bertelsmann Ventures", kommentiert Christopher Münchhoff, Geschäftsführer der Münchhoff & Janz GmbH, die Acses betreibt und entwickelt hat. "Die finanzielle und strategische Unterstützung von Bertelsmann Ventures wird die Entwicklung unseres Unternehmens vorantreiben und bringt uns unserem Ziel näher, ein führender 'Meta-Store' im Internet zu werden."

Preisvergleichen profezeit Bertelsmann rasantes Wachstum. Jan-Henric Buettner, ehemaliger Geschäftsführer von AOL Deutschland, wird Acses interimsweise als CEO leiten und den Roll-Out des Unternehmens im amerikanischen Markt vorantreiben.

"Der Siegeszug des Online-Shoppings ist unaufhaltsam, doch für den Konsumenten wird die Orientierung im Internet-Dschungel mit zunehmendem Angebot immer schwieriger.", begründet Buettner das Engagement Bertelsmanns.

Kommentar:
Nun passiert das, was Ökonomen dem Internethandel schon seit langem prognostizieren: Es entstehen transparente Märkte, die - technologiegestützt - dem potentiellen Kunden eine nahezu komplette Übersicht über das Angebot vermitteln.

Das dabei aufgrund der Datenbankhörigkeit solcher Dienste Preise im Vordergrund stehen und lediglich durch Lieferinformationen ergänzt werden, liegt auf der Hand. Weniger gut in Suchalgorithmen verpacken lassen sich softe Kriterien wie Service, Kundenfreundlichkeit und Rabattstaffeln.

Zwar unterstützt der Internet-Versandhandel momentan die Preisvergleicher, auf lange Sicht reduziert sich der Wettbewerb auf ruinöse Preiskämpfe.

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