S3 schrumpft Grafikchips

Artikel veröffentlicht am ,

Nachdem S3 mit dem recht beeindruckenden, preiswerten Savage3D Grafikchip wieder das Feld betreten hat, kündigt der Grafikkartenhersteller nun einen in 0,18 Micron Technologie gefertigten Nachfolger an. In Zusammenarbeit mit dem taiwanesischen Halbleiterhersteller UMC soll kurz nach der Fertigstellung der entsprechenden Ferigungsanlage ab Mitte '99 ist die Produktion von S3-Chips mit 0,18 Micron Technologie gestartet werden. Damit ist S3 der voraussichtlich erste Hersteller, der diesen Schritt ankündigt.

Stellenmarkt
  1. IT-Business Relations Manager (m/w/d)
    GEMA Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, München
  2. Managing Consultant (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
Detailsuche

Währenddessen haben viele andere Hersteller wie z.B. NVIDIA gerade erst ihre 0,25 Micron Chipproduktion in den Griff bekommen oder optimieren noch ihre entsprechenden Chipdesigns. Problematisch sind hier vor allem die Kapazitätsengpässe, denn es gibt noch nicht allzu viele Halbleiterhersteller, die überhaupt in 0,25 Micron fertigen können - so sind die vorhandenen Werke bis zum Rand ausgelastet. S3 fertigt seine 0,25 Mikron Savage3D-Chips hingegen schon seit einiger Weile ohne größere Engpässe, was aber weiter nicht verwunderlich ist, schließlich ist S3 16% an UMC beteiligt und hat nach eigenen Angaben etwa 31% der Fertigungskapazitäten zur Verfügung.

Der Savage3D-Nachfolger soll mehr als 2 Millionen Gatter auf einem Chip unterbringen und Intels Pentium II Prozessoren in Sachen Komplexität um einiges übertreffen. Der Vorteil in den immer feiner werdenden Herstellungstechnologien liegt auf der Hand: Kürze Signalwege sorgen für fer Geschwindigkeit, weniger Stromverbrauch und somit auch weniger Hitzeprobleme.

Ob S3 den sicherlich problematischen Schritt auf die neue Fertigungstechnologie wirklich schon ab Mitte '99 vollziehen und ausreichend produzieren kann, bleibt jedoch noch abzwarten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google Fonts
Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten

Nach einer Entscheidung des Landgerichts München erhalten Webseitenbetreiber mit eingebundenen Google Fonts vermehrt Abmahnungen.

Google Fonts: Abmahnungen an Webseitenbetreiber mit Google-Schriftarten
Artikel
  1. Blenderbot 3: Metas Chatbot äußert antisemitische Verschwörungen
    Blenderbot 3
    Metas Chatbot äußert antisemitische Verschwörungen

    Eigentlich wollte Meta verhindern, dass sein Chatbot endet wie Microsofts Tay - nach wenigen Tagen aber macht Blenderbot 3 antisemitische Bemerkungen.

  2. Programmiersprache: JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken
    Programmiersprache
    JSON-Erfinder will Javascript in Rente schicken

    Douglas Crockford, der Erfinder des Datenformats JSON und Mitentwickler von Javascript, findet, dass die Sprache in Rente geschickt werden sollte.

  3. Gehalt in der IT-Branche: Verdienen treue Angestellte weniger als Wechsler?
    Gehalt in der IT-Branche
    Verdienen treue Angestellte weniger als Wechsler?

    Es gibt gute Gründe, lang bei einer Firma zu bleiben. Finanziell wird diese Treue aber eher nicht belohnt, sagt ein IT-Personalberater.
    Ein Interview von Peter Ilg

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • WD Black 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,90€ • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /