Microsoft Office 2000 mit Registrierungszwang?

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Die neue Version des Officepaketes soll mit einem Mechanismus ausgestattet sein, die nur 50 Starts der Software erlaubt, wenn man sich nicht bei Microsoft registriert.

Nach Informationen des amerikanischen Informationsdienst Damar Group wird zumindest die Studentenversion von Microsoft Office 2000, die in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland und Brasilien verkauft wird, den Registration Wizard enthalten, der verhindern soll, daß Anwender die Software nutzen, ohne sich zu registrieren. Zitiert wird der Office Produktmanager John Duncan, der als Ziel die Eindämmung von Softwarepiraterie nennt.

Office 2000 wird vermutlich in der zweiten Jahreshälfte 99 ausgeliefert und fünf verschiedenen Registrierungswege beinhalten. Neben Web- und E-Mail kann man sich auch mit einem Fax, einem Brief oder über das Telefon registrieren lassen. Man erhält daraufhin einen 15-stelligen Code, der die 50-Starts Limitierung aufhebt.

Microsoft betont, daß es sich bei dem Registrierungszwang um ein legitimes Mittel handelt, die Firma vor Einnnahmeverlusten durch Softwarepiraterie zu schützen. Sollte das Projekt erfolgreich verlaufen, würden alle Softwareprodukte mit dem Registrationsprozeß ausgestattet.

Kommentar:
Ein Fettnäpfchen steht da - und wartet nur darauf, das Microsoft hineintritt. Wer kann sich noch an das Debakel mit der Online-Registrierung von Windows 95 erinnern, die angeblich das Inhaltsverzeichnis der Festplatte an Microsoft weiterleiten sollte und illegale Kopien feststellen konnte?

Dem Argument, bei Shareware seien Start-Limitierungen gang und gäbe und niemand käme auf die Idee, darin etwas illegitimes zu sehen, sei entgegnet, daß es sich im Fall von Office 2000 um bereits bezahlte Software handelt.

Raubkopien verhindert die Registrierung dennoch nicht - welchen Schutz bietet schon eine Nummer? Findige Cracker werden zudem Wege finden, den Abfragecode aus dem Programm zu entfernen. Vermutlich ist die Registrierungsaktion viel eher zur Generierung von Adressmaterial gedacht, um anschließend die Registranten mit Werbung zu überschütten.

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