Spieletest: "SiN" - Sündige 3D-Action von Activision

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Sünde pur: Elexis Sinclair
Sünde pur: Elexis Sinclair
Beschreitet Activision mit SiN den Weg der neuen 3D-Shooter-Generation?

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Als Chef einer privaten Sicherheitstruppe versuchen Sie Recht und Ordnung in Freeport aufrecht zu erhalten. Das ist aufgrund der DNA-manipulierenden Droge U4 nicht einfach. Nachdem der meistgesuchte Schurke der Stadt nach einem Banküberfall von Ihnen gestellt wurde, führt die Spur von U4 zu Sintek - dem größten Chemiekonzern, der von der schönen Elexis Sinclair geleitet wird. Sie brechen daraufhin in die Laboratorien ein, um eine Probe U4 zu entwenden... dann geht es erst richtig los.

Es klingt phantastisch, was die Packung verspricht und der erste Eindruck ist wirklich berauschend:

Eine durchgehende Story mit multiplen Missionszielen in einer realistischen Umgebung sorgen für den sonst so seltenen Tiefgang. Die bestechende KI zeigt sich in Gegnern, die in Deckung gehen, davonlaufen, wenn sie in Unterzahl sind oder Erste-Hilfe-Kästen benutzen, sollten sie verwundet sein.


Auf Verbrecherhatz
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Das Besondere an SiN ist das Skelettmodell, das den Figuren zugrunde liegt. Das bewirkt eine feinere und differenziertere Bewegung. Sollte man einem Gegner zu nahe kommen, kann er durchaus seine Waffe beiseite legen, um die Fäuste sprechen zu lassen. Andererseits können die Figuren auf getroffene Körperteile reagieren. Das tun sie in der Originalversion unter anderem durch Kommentare wie "Au, mein Arm!" oder wegziehen bzw. festhalten des Arms, aus dem bereits Körperflüssigkeit tritt. In der deutschen Version, die vorsorglich entschärft wurde, muß man auf das Blut verzichten, allerdings haben findige Geister schon herausgefunden, wie man Spieldateien ändern kann, um trotzdem ein etwas feucht-fröhliches Gemetzel auf den Schirm zu bekommen.

Für eine sehr gute Atmosphäre sorgen Hintergrundmusik und -geräusche wie wilde Schießereien, die scheinbar im Nebenraum stattfinden. Schön ist, daß die Zwischensequenzen nicht aus einfachem Text, sondern aus kurzen Filmen bestehen, die in der selben Grafik wie das Spiel gehalten sind.

Doch beim weiteren Spielen entpuppt sich SiN als bugverseucht. Häufige Abstürze, lange Ladezeiten, Steuerungsprobleme, Fehler im Gameplay und Soundprobleme trüben den Spielspaß erheblich. Es ist anzunehmen, daß die starke Konkurrenz von Half Life und jetzt auch Blood2 Activision veranlaßte, das Spiel unfertig auf den Markt zu werfen. Inzwischen gibt es aber ein Update auf Version 1.01 , das die meisten Bugs - aber leider nicht alle - behebt. Registrierte User bekommen das Update kostenlos auf einer CD geschickt, ansonsten darf man sich die saftigen 19 MB aus dem Netz ziehen.

Fazit:
Wer von der schnöden Fantasy-Ballerei à la Quake die Nase voll hat, kommt an SiN nicht vorbei. Es wirkt zwar nicht so bunt wie Unreal und geht in Sachen Realitätsnähe nicht so unter die Haut wie Half Life. Trotzdem ist es auf jeden Fall eine Sünde wert! Allerdings sollte man als erstes das Update installieren, da die Spielstände nicht mit der ungepatchten Version kompatibel sind.

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