Ortsgespräche bei Mannesmann Arcor
Arcor startet durch, auf einer Pressekonferenz wird Arcor heute Details zum Einstieg in den Ortsgesprächsbereich für Privatkunden ankündigen. Vorerst beschränkt sich das neue Angebot jedoch auf Stuttgart, weitere Großstädte sollen im nächsten Jahr folgen. Damit bietet Arcor als einer der ersten das komplette Spektrum an Telefondiensten sowohl für Geschäfts- als auch für Privatkunden. Grund für diesen Schritt dürfte die Entscheidung der Regulierungsbehörde sein, die Miete für die letzten 100 Meter Kupferkabel, die der Telekom gehören, bis zur endgültigen Entscheidung im nächsten Jahr auf 20,60 DM beizubehalten.
Während die Grundgebühr für einen ISDN-Anschluß mit 44,90 geringfügig unter der von der Telekom liegt, bleibt Arcor bei den Telefongebühren im Ortsbereich immer über den Preisen der Telekom. Tagsüber kosten Gespräche bei Arcor 9 Pfennig die Minute, während die Telekom 8 Pfennig verlangt. Abends kostet die Minute 5 Pfennig. Die Telekom verlangt hier von 18 - 21 Uhr 4,8 Pfennige und nach 21 Uhr 3 Pfennige pro Minute. Allerdings liegt Arcor im Fernbereich unter den gesenkten Gebühren der Telekom: Mit tagsüber 18 Pfennig und 10 Pfennigen am Abend und an den Wochenenden liegt Arcor recht gut im Rennen. Weiterhin bietet Arcor seinen Kunden auch einen kostenlosen Internet-Zugang und liegt damit preislich weit unter dem Internet-Angebot des rosa Riesen Telekom.
Die Pressekonferenz von Arcor hat um 11 Uhr gestartet und läßt sich im Internet per RealVideo-Player mitverfolgen .
Kommentar:
Mit viel Brimborium kündigt hier Arcor seinen Einstieg in den Ortsbereich für Privatkunden an, aber revolutionär ist die Angelegenheit nicht. Im für viele wichtigen Ortsbereich ist die Telekom immer noch wesentlich günstiger, wenn man das so formulieren darf. Das Wort Günstig sollte in diesem Zusammenhang vielleicht eher nicht verwendet werden. Aber zumindest gibt der Einstieg von Arcor etwas Hoffnung auf das nächste Jahr, mit Spannung dürfen jetzt die Ortsgebühren des Konkurrenten Mobilcom erwartet werden, die auch im Laufe des Dezembers bekanntgegeben werden sollen.
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