Jahr-2000-Umstellung muß Chefsache sein

Artikel veröffentlicht am ,

Für die letzten 400 Tage bis zur Jahrtausendwende rief Hans-Olaf Henkel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), heute den Mittelstand auf, in die Jahr-2000-Umstellung zu investiern, "damit Sie wettbewerbsfähig ins neue Jahrtausend starten!"

Stellenmarkt
  1. (Junior) User Interface Design (m/w/d)
    Agentur Siegmund GmbH, Stuttgart
  2. Informatiker / Elektrotechniker / Naturwissenschaftler (m/w/d) Softwarevalidierung und Softwaretesting
    RICHARD WOLF GMBH, Knittlingen (Raum Pforzheim / Karlsruhe)
Detailsuche

Die Jahr-2000-Umstellung müsse Chefsache sein, riet Henkel bei einer BDI-Unternehmertagung. Jeder Unternehmer und jeder Geschäftsführer sei gut beraten, seinem "Jahr-2000-Projekt" höchste Priorität und ausreichende Ressourcen einzuräumen. Mit seiner Veranstaltung wolle der BDI mithelfen, das Problembewußtsein in allen Bereichen der Wirtschaft weiter zu schärfen.

"Wer jetzt Horrorszenarien heraufbeschwört, ist auf dem falschen Weg und hilft keinem weiter." Dennoch scheint es, als hätten viele Unternehmen in Deutschland die Umstellung auf die lange Bank geschoben, um nun im Endspurt auf die Zielgerade zu gehen. Diese Fortschritte bestätige auch eine neue Untersuchung des Beratungshauses Cap Gemini, die Deutschland jetzt auf dem vordersten Platz in Europa und weltweit gleich hinter den USA sehe. Henkel unterstrich weiter, Deutschland könne also im internationalen Vergleich durchaus mithalten. Er begrüßte weiterhin die Aussage der deutschen Versicherungswirtschaft, das Jahr-2000-Problem gemeinschaftlich mit ihren Kunden zu lösen und eine aktive Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten.

Dennoch scheint es, als hätten sich die Probleme, die das Jahr 2000 mit sich bringt, noch nicht überall herumgesprochen. Besonders kleine Unternehmen und Handwerksbetrieben scheinen jedoch noch immer im Hintertreffen zu sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Hollywood und das Internet
Sind wir schon drin?

Die neue Dokuserie Web of Make Believe taucht auf Netflix in die Untiefen des Internets ein. So realistisch hat Hollywood das Netz jahrzehntelang nicht thematisiert.
Von Peter Osteried

Hollywood und das Internet: Sind wir schon drin?
Artikel
  1. Datenpanne: IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt
    Datenpanne
    IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt

    Die Tasche mit dem USB-Stick wurde über in ihr ebenfalls enthaltene Smartphone geortet und gefunden.

  2. Logistik: Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen
    Logistik
    Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen

    Die Post will Pakettransporte von der Straße aufs Wasser verlagern. Das erste der Schiffe wird mit Solarstrom betrieben. In Zukunft sollen sie autonom fahren.

  3. Franziska Giffey: Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin
    Franziska Giffey
    Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin

    Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat per Videokonferenz mit einem Deepfake von Vitali Klitschko gesprochen. Der Betrug flog auf.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI 323CQRDE (WQHD, 165 Hz) 399€ • LG OLED 48C17LB 919€ • Samsung 980 PRO (PS5-komp.) 2 TB 234,45€ • Apple HomePod Mini 84€ • 16.000 Artikel günstiger bei Media Markt • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700G 239€, Samsung 970 EVO Plus 250 GB 39€ und Corsair Crystal 680X RGB 159€) [Werbung]
    •  /