Universelle Sprache erleichtert Kommunikation

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Laut einer UN-Presseerklärung sollen derzeit mehr als 120 Computer und Linguistik Experten an einer universellen Computersprache arbeiten, die eine Kommunikation zwischen verschiedensprachigen Menschen vereinfachen soll. Bisher versuchen Computergestützte Übersetzungshilfen Sprachen direkt in eine andere zu übersetzen, was oft kläglich scheitert. Die Universal Networking Language (UNL) geht einen anderen Weg:

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Ein Text wird dabei in einen Editor eingegeben, dieser wird in die UNL übersetzt und kann dann von der UNL in weitere Sprachen übersetzt werden. Um die Übersetzung zu überprüfen, bekommt der Verfasser den von UNL in die eigene Sprache rückübersetzten Text zu sehen und kann so überprüfen, ob die korrekte Bedeutung erfaßt wurde.

Der Vorteil dieser Methode der Übersetzung liegt auf der Hand, denn so kann jede Schrift-Sprache in jede andere übersetzt werden, ohne dabei die Regeln der anderen kennen zu müssen. So selbst ethnische Minderheiten fremdsprachige Texte in ihrer eigenen Sprache lesen können und sind dadurch weniger benachteiligt, zumindest dann, wenn ein Übersetzungsmodul existiert. Der Nachteil: Texte mit poetischen und sonstigen künstlerischen Inhalten sowie Romane werden sich mit UNL nicht vernünftig übersetzen lassen, im Gegensatz zu technischen, wissenschaftlichen oder allgemeinen Inhalten, für die UPL prädestiniert ist.

Die Universal Networking Language (UNL) wird vom Institute of Advanced Studies der in Tokyo lokalisierten Universität der Vereinten Nationen (UN) vervollkommnet. Das Projekt wurde im April 1996 gestartet und soll in der ersten Stufe, die dieses Jahr abgeschlossen wird, Übersetzungsmodule für 16 verschiedene Sprachen bieten, das Ziel der zweiten Stufe ist die Unterstützung aller Sprachen der in der in der UN vertretenen 185 Länder bis zum Jahre 2005 fertig zu haben. Die Übersetzungsmodule für jede Sprache werden in Zusammenarbeit mit Regierungen, Forschungszentren, Universitäten und Firmen entwickelt.

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