2,5 Mrd Mark Schaden jährlich durch Raubkopierer

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Der Verband der Unterhaltungssoftware-Industrie Deutschland (VUD) schätzt, daß den Software-Herstellern jedes Jahr rund 2,5 Milliarden Mark durch illegale Kopien entgehen - das ist etwa die Hälfte des Gesamtumsatzes.

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Im Rahmen der unternehmensinternen "Ermittlungsarbeiten" werden regelmäßig Kleinanzeigen in Tageszeitungen und Offertenblättern auswerten. Anbieter ungewöhnlich günstiger Spielesoftware machen sich dabei schnell verdächtig. Mit Testkäufen wird gelegentlich überprüft, ob es sich dabei um Originale handelt.

Bei Raubkopien wird nach Auskunft des Verbandes oft ein außergerichtlicher Vergleich angeboten. Bei Ablehnung werde die Staatsanwaltschaft informiert.

Nach Auskunft der Kriminalpolizei München komme es aber auch häufig vor, daß sich Mitschüler jugendlicher Raubkopierer denunzieren.

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Stehen jugendliche Raubkopierer im Visier der Fahnder, erwartet die Eltern bei entsprechender Beweislage unangenehmer Besuch, wenn plötzlich die Kripo mit einem Durchsuchungsbefehl vor der Tür steht.

Volljährigen Softwarepiraten drohen harte Strafen: Erwerbsmäßige Täter müssen mit bis zu fünf Jahren Haft rechnen. Dieses Höchststrafmaß hat zwar bisher kein deutsches Gericht verhängt, wohl aber empfindlich Geldstrafen in Form mehrerer Monatsgehälter.

Weit schwerwiegender sind aber Schadensersatzforderungen der Softwarefirmen, die, wenn der entstandene Schaden durch die Piraterie nachgewiesen wird, gelegentlich sogar sechstellige Höhen erreichen. Es ist zu vermuten, daß solche Forderungen dem Verurteilten oft lebenslang in die Sozialhilfe drängen.

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