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Medienverbände standardisieren "AdImpressions"

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Auf eine Standardisierung der "Online-Werbewährung" "AdImpressions" haben sich heute der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Verband Privater Rundfunk und Telekommunikation (VPRT) abschließend verständigt. Damit kommen die Medienverbände den Forderungen der Agenturen und Werbetreibenden nach, der bereits im Markt etablierte Abrechnungsgröße AdImpression eine einheitliche Definition zugrunde zu legen.

Die jetzt erfolgte Standardisierung soll die Kalkulierbarkeit und Transparenz von Online-Angeboten als Werbeträger fördern und den Einsatz der Online-Medien in Ergänzung zum klassischen Media Mix für Agenturen verläßlich planbar machen.

Die AdImpression weisen die Anzahl der Kontakte von Internet-Nutzern mit einem Werbemittel aus. Anders als bei den bisher herangezogenen Meßeinheiten "Visits" und "PageImpressions" sollen die AdImpressions auch bei dynamischen, d.h. für jeden Nutzer individuell zusammengestellten Angeboten die Zahl der Werbekontakte erfassen. Auch neue dynamische Formen der Internet-Werbung, die nicht mehr statisch in eine Seite eingebunden sind, sondern ihren Adressaten zu bestimmten Tageszeiten oder in Abhängigkeit vom Nutzerverhalten erreichen, sollen mit der neuen Einheit besser meßbar werden. Damit sind AdImpressions die einzige Werbeeinheit, mit der verläßlich auf die Zahl der erzielten Werbemittelkontakte in Online-Angeboten geschlossen werden kann.

Seit einem Jahr weist die von den Werbeträgern getragene Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) für Online-Angebote die erzielten Visits und PageImpressions aus. Diese haben sich als vergleichbare und valide Kenngrößen zur Online-Werbeplanung entwickelt. Mit der Entwicklung eines einheitlichen Standards für "AdImpressions" tragen die Werbeträger nun den neuen technischen und werblichen Entwicklungen Rechnung. Sie schaffen damit ein wichtiges Instrument zur Bestimmung des Werbedrucks und zur Abrechnung der Werbemittel mit dem Werbeträger. Durch die Standardisierung sollen sich AdImpressions von verschiedenen Online-Angeboten zukünftig über den vereinbarten Kontaktpreis einfacher in Werbekosten umsetzen lassen. Die Budgetplanung der Agenturen wird damit erheblich vereinfacht.

Technisch wird das Zählverfahren ähnlich wie bei dem bewährten IVW-Zählverfahren zur Ermittlung der PageImpressions realisiert. Während bei den PageImpressions ein einzelner Bildpunkt (Pixel) zur Messung in die Seite integriert wird, geschieht dies bei den AdImpressions durch das Einfügen eines Pixels direkt in das Werbemittel. Der Server zählt und protokolliert die eingehenden Abfragen dieses Pixels.


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