Telekom-Preissenkungen für Internet-Nutzer?
Mit einer Preissenkung bei den Ferngesprächen will die Telekom(öffnet im neuen Fenster) an die Konkurrenz verlorenes Terrain zurückgewinnen, wie das Unternehmen gestern in Bonn ankündigte. Insider halten Preissenkungen um bis zu 50 Prozent für möglich. Im Regio und Fernbereich machen der Telekom derzeit hauptsächlich Konkurrenten wie Mobilcom Konkurrenz und locken mit wesentlich geringere Gebühren, so daß man sich nun anscheinend zum Handeln gezwungen sieht.
Zwar wird es in der nächsten Zeit im immer noch von der Telekom beherrschten Ortsbereich keine Veränderungen geben, Internet-Nutzer können sich jedoch trotzdem freuen. Anscheinend sind Optionstarife geplant, die gegen eine geringfügig höhere monatliche Grundgebühr die Einwahl in das Internet zu geringeren Gebühren ermöglichen sollen.
Wir vermuten, daß Internet-Provider dazu der Telekom ihre Einwahlnummern bekanntgeben müssn und die Telekom zu diesen Nummern preiswertere Verbindungen herstellen wird. Noch sind die geplanten Gebühren von der Regulierungsbehörde jedoch nicht genehmigt werden, Details lassen also noch auf sich warten.
In wiefern es sich bei den Preissenkungen tatsächlich um drastische Senkungen handelt wird sich noch zeigen müssen. Bei der letzten "Gebührensenkung" der Telekom stiegen die Rechnungen von Internet-Nutzern um rund das Doppelte an, zum Nachteil der Internetentwicklung in Deutschland. Der Internet-Streik am kommenden Sonntag, dem 1. November, wird jedenfalls trotzdem stattfinden, soviel ist klar.
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