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PSINetChoice - Schutz vor ungewollten Inhalten?

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Mit PSINet schmuddelfrei?
Mit PSINet schmuddelfrei?
Der Internet-Carrier PSINet will in Zukunft unerwünschte Inhalte aus dem eigenen Netz aussperren und somit der anhaltenden Diskussion über Kinderpornographie und andere illegale Darstellungen im World Wide Web neue Impulse verleihen.

Der Service PSINetChoice filtert Webseiten mit anstößigem und ungesetzlichem Material heraus, so daß sie für diejenigen Surfer unsichtbar bleiben, die über das Netz von PSINet an das Internet angeschlossen sind. Zielgruppe sind in erster Linie Firmen, die den Zugriff ihrer Beschäftigten auf Webseiten beschränken wollen, die für die berufliche Tätigkeit relevant sind. PSINet bietet den neuen Filterdienst aber auch anderen Internet Service Providern an, die ihrer Kundschaft ein jugendfreies und gesetzestreues Surf-Vergnügen garantieren wollen.

Nach Angaben von PSINet haben sich bereits mehr als 120 Internet-Dienstleister weltweit entschlossen, PSINetChoice anzubieten. Die Mehrzahl der Internet Service Provider wendet sich damit an Privathaushalte, die sich ein sauberes Web wünschen.

Der globale Filterdienst basiert auf weltweit installierten Proxy-Servern, auf denen nur erwünschte Inhalte zugelassen sind. Der Endbenutzer in der Firma oder Zuhause greift beim Surfen gar nicht auf das echte Internet zu, sondern ausschließlich auf die von "schmutzigen" Inhalten freigehaltenen Proxy-Server. PSINet bietet den Filterdienst in zwei Varianten an. Im ersten Fall werden lediglich Webseiten kontrolliert, im zweiten Fall durchlaufen zusätzlich auch die Inhalte von Newsrooms, Chats und E-Mails eine zentrale Kontrolle. Bei unerwünschten Inhalten werden die Notizen, Bemerkungen und Nachrichten gar nicht dargestellt bzw. weitergeleitet. Bei beiden Varianten erfolgt das Herausfiltern direkt im PSINet-Netz, nicht erst auf dem PC des Surfers. Dadurch soll der Schutz umfassender und sicherer sein, behauptet der Internet-Carrier.

Allerdings will PSINet niemanden zwingen die Filterdienste zu verwenden. Unternehmen und Provider, die ihre Endbenutzer direkt und ohne Zwischenspeicher auf das echte Internet zugreifen lassen wollen, können auch weiterhin Zugangsservices von PSINet in Anspruch nehmen.

Kommentar:
Man sollte bei derartigen Angeboten immer bedenken, daß sie das Internet an sich ad absurdum führen. Wenn Surfer nur noch auf ausgesuchte Inhalte zugreifen können, ist es ausgeschlossen daß diese auf neue interessante Inhalte stoßen. Recherchen beschränken sich so auf bereits bekanntes.
Anderseits bedeutet dieser Service für beteiligte Provider, mit Blick auf das Compuserve-Urteil, einen Zugewinn an rechtlicher Sicherheit.


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