3DMark 99 - 3D-Karten auf den Zahn gefühlt

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Neuer Top-Benchmark
Neuer Top-Benchmark
Endlich ist der Nachfolger des oft bemühten Grafikkarten-Benchmarks Final Reality erschienen. Der 3DMark 99 genannte Benchmark der Futuremark Coorporation ist jedoch - anders als der Vorgänger - nur noch zum Testen und Bewerten der 3D-Leistung gedacht, die 2D-Leistung von modernen Grafikkarten ist schon ausreichend genug und für die angepeilte Zielgruppe des Benchmarks nicht mehr interessant. Der 3DMark ist vorangig dazu gedacht, die Leistung eines Systems, insbesondere das der 3D-Hardware, im 3D-Spielebereich einstufen zu können.

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Im Gegensatz zu anderen, älteren Bechmarks baut 3DMark schon auf Micosofts Direct3D 6.0 Schnittstelle auf, die zahlreiche neue 3D-Funktionen unterstützt. Dank der Max-FX Engine, die von Remedy Entertainment für das im mächsten Jahr erscheinende 3D-Spiel Max Payne porgrammiert wurde, macht der Benchmark einiges her und ist selbst für aktuelle Grafikkarten eine Herausforderung. Und das muß er auch sein, soll er die 3D-Leistung akkurat messen können.

Der 3DMark 99 ist in zwei Versionen verfügbar, der etwa 15MB große 3DMark 99 Lite ist zum freien Download im Internet verfügbar. Die andere Version, 3DMark 99 Pro, bietet mehr Funktionen und kostet knapp 30 US-Dollar. Sie ist ist derzeit für einen Einführungspreis von ca. 20 US-Dollar zu kaufen .

Hier die wichtigsten Features des 3DMark 99 Lite:

  • Automatisiertes, konfigurierbares Benchmarking, erfordert nur max. 5 Minuten pro Durchlauf.
  • Testeinstellungen können als Templates gespeichert werden.
  • Hat einen eindrucksvollen, nicht-interaktiven "Demo"-Modus, der mehr Szenen bietet als der Benchmark selbst und mit Sounduntermalung, Partikeleffekten, Environment Mapping und Echtzeit-Schatten sehr gut aussieht.
  • Bietet eine Datenbank und einen nützlichen Betachter für die Benchmarkergebnisse und die Auswertung der Test-Statistiken.
  • Nicht nur 3D-Geschwindigkeit sondern auch die Bild-Qualität wird getestet.
  • System Info zum Analysieren und Aufzeigen der Systemkomponenten, vom Treiberdatum bis zum Speicher wird alles gecheckt.
  • Testergebnisse können auf Wunsch des Anwenders per Internet zum 3DMark-Webserver übertragen werden, dort wird in Kürze eine Vergleichsliste online gehen, die so ständig erweitert werden soll.
Der 3DMark 99 Pro bietet noch etwas mehr:
  • Zusätzliche Tests im Vergleich zur Lite-Version.
  • Erweiterte Farbmodi und Auflösungen, die höher als 800 x 600 x 16 Bit sind. Max. Auflösung 1600x1200 x 32 Bit.
  • Erweiterte Template-Möglichkeiten, erlaubt ein ganzes Set aus Tests laufen zu lassen.
  • Genauere Tests durch erweiterte Testoptionen, wie z.B. mehrfaches Wiederholen der Tests etc.
Es mag zwar auf den ersten Blick verwunderlich sein, daß man für einen Benchmark Geld hinblättern muß, doch berücksichtigt man die Entwicklungskosten und die Qualität des 3DMark 99, so sind 20 US-Dollar durchaus akzeptabel. Die Lite-Version bietet ein ausreichendes Spektrum an funktionen, um ebenfalls noch aussagekräftig zu sein, mehr als alle anderen 3D-Benchmarks die bisher für PC erschienen sind. Ein Grund, warum auch die bekannte Marktforschungsfirma John Peddie Associates ( JPA ) 3DMark 99 empfiehlt: "Wir glauben, daß es ein sehr robuster und leistungsfähiger Benchmark ist. Wir ermutigen sowohl 3D Enthusiasten als auch Spieler, sich die kostenlose Lite-Version herunterzuladen."
Dem können wir uns nur anschließen.

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