Spieletest: Heiße Reifen bei Racing Simulation 2

Artikel veröffentlicht am , bs

Racing Simulation 2 ist eine Auto-Rennsimulation, die auf der Formel 1 basiert. Allerdings hat der Hersteller Ubi Soft keine Lizenz für die Formel 1 erworben und so kann der Spieler nicht in die Rolle eines M. Schumacher, J. Villeneuve oder M. Hakkinen schlüpfen. Die Rennen findet somit auch nicht auf den offiziellen Formel-1-Strecken, wie beispielsweise dem Nürburgring oder in Silverstone statt.

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Die Handlung ist leicht erklärt: Sie haben die Aufgabe, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Dazu stehen Ihnen elf Teams und 22 Fahrer zur Verfügung. Auf 17 Rennstrecken müssen Sie dann Ihr Können unter Beweis stellen. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad dermaßen hoch, daß man sich erst einmal einige Stunden einfahren sollte, da das Fahrverhalten sehr realistisch ist. Anfangs artet das Rennen infolgedessen in eine Schlitterpartie aus und man landet des öfteren im Kiesbett. Nachdem man sich an die realitätsnahe Steuerung gewöhnt hat, kann man sich in die Garage bewegen, um dort fast jedes Detail am Auto zu verändern oder anzupassen. Dabei gehören die Menge des mitgeführten Treibstoff oder der Einschlagswinkel der Reifen noch zu den leichtesten Einstellungen.

Flitzer auf der Piste
Flitzer auf der Piste
Die Grafik-Engine ist exzellent programmiert worden und übertrifft alle bisherigen Autorenn-Engines. Spiele wie Cart Precision Racing von Microsoft oder Formel 1 '97 von Psygnosis können da bei weitem nicht mithalten. Die Grafik-Engine setzt auf Microsofts DirectX 6 auf und bringt dadurch ein Maximum an Performance zu Tage. Das Spiel unterstützt folgende 3D Beschleuniger-Karten über Direct3D: ATI Rage Pro, Riva 128, Power VR2 und Intel i740. Die Voodoo 1 & 2 Chipsätze werden über Glide angesprochen. Effekte wie Lightning, MIP Mapping, Licht und Schaffeneffekte oder Rauchentwicklung gehören hierbei zu den Standards. Selbst Schatteneffekte und Veränderung der Sonneneinstrahlung sind auf dem Fahrzeug sichtbar.


Fahrt im Regen

Eine Multiplayer Funktion ist ebenfalls vorhanden. So können bis zu acht Spieler im Netzwerk gegeneinander antreten, zwei Spieler über ein serielles Kabel oder zwei Spieler über Split Screen an einem Computer. Leider ist kein Spiel über das Internet möglich, was eigentlich bei 1998er Spielen zum Standard gehört. Racing Simulation 2 unterstützt außerdem die Force-Feedback-Technologie und 3D Sound. Racing Simulation 2 bietet auch die Möglichkeit, die Fahrzeuge, Logos und die Musikeffekte zu verändern.

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Die Sounduntermalung ist langweilig und auf die Dauer ermüdend. Nach einer halben Stunde ist man gezwungen, entweder eine gute CD in die HiFi-Anlage zu werfen oder das Spiel zu verlassen, da sonst längere Einschlafphasen drohen.

Fazit:
Mit Racing Simulation 2 hat Ubi Soft mit Sicherheit einen würdigen Nachfolger zu F1 Racing entwickelt. Leider ist es Ubi Soft nicht gelungen, der hervorragenden Grafik-Engine auch einen äquivalenten Soundtrack zu verpassen. Man sollte auch den Schwierigkeitsgrad nicht unterschätzen und mit langen Trainingszeiten rechnen. Racing Simulation 2 ist nichts für Gelegenheitsspieler, die mal eben ein paar Runden drehen wollen.

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