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Microsoft-Prozeß: Barksdale wieder im Verhör

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Microsofts Anwälte haben heute neue Beweise vorgelegt, mit denen gezeigt werden soll, daß Netscape im Juni 1995 auf Microsoft zuging, um über den Browsermarkt zu verhandeln. Netscapes Chef Barksdale behauptet hingegen, daß Microsoft das Treffen iniitiert hätte, um eine wettbewerbswidrige Aufteilung des Marktes zu vereinbaren.

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Damit rückt das Meeting in den Mittelpunkt des bisherigen Verfahrens.

Am vierten und letzten Vernehmungstag von Barksdale versuchte Microsofts Anwalt John Warden die Behauptung zu widerlegen, daß Microsoft Netscape Zugang zu Programmierschnittstellen zusicherte, wenn Netscape keinen Windows95 Browser entwickeln würde. Als Beweisstücke wurden E-Mails herangezogen, die Netscape-Manager kurz nach dem Meeting ausgetauscht haben sollen und die zeigen sollen, daß Netscape Microsoft in die Falle locken wollte, in dem man die Verhandlungsinhalte dem Justizministerium zuleitete.

Wiederholt fragte Warden, ob Netscape deshalb den juristischen Weg gegen Microsoft gewählt habe, weil man auf dem Markt keine Chance gesehen hätte, gegen Microsoft zu konkurrieren. Diese Behauptung verwarf Barksdale als absurd.

Auch der Vertrag zwischen AOL und Microsoft, bei dem es um die exlusive Verwendung des Internet Explorers ging, wurde von Warden als "Beweis" herangezogen, um zu demonstrieren, daß Microsoft über die bessere Technologie verfügt habe, und das dies der Grund für AOL gewesen sei, keine Netscape- Software zu lizensieren. Auch diesen Vorwurf versuchte Barksdale zu entkräften.

Morgen könnte vom Gericht darüber entschieden werden, ob die Videoaufnahmen der Aussage von Bill Gates gezeigt werden. Beobachter rechnen damit, daß die Aufnahmen dann auch der Allgemeinheit über das Internet zugänglich gemacht werden.



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